Natur in der Stadt: Was sie leistet und wie wir sie schützen können

Am 25. Oktober nimmt eine gemeinsame Veranstaltung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) in Dresden "grüne" Lebensräume in den Blick.

Streuobstwiese in Dresden-Plauen: Stadtnatur erbringt unterschiedliche Leistungen, die der Mensch für sich nutzen kann, aber auch schützen und bewahren muss. Bild: H. Hensel/IÖR-Media.

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Eine gemeinsame Veranstaltung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) nimmt am 25. Oktober in Dresden 'grüne' Lebensräume in den Blick, erläutert, warum sie wichtig sind für die Stadt und ihre Bevölkerung und wie sich ihre Leistungen be- und aufwerten lassen.

Da es immer mehr Menschen in die Städte zieht und diese zunehmend enger bebaut sind, werden intakte Stadtnatur und die Leistungen, die urbane Ökosysteme erbringen, immer wichtiger. Denn naturnahe Biotope, Parks, Stadtwälder, Fassadengrün und auch Gewässer beeinflussen die Lebensqualität in Städten maßgeblich.

Welche Leistungen erbringt die Natur zum Beispiel in Dresden oder dem tschechischen Liberec? Wie lassen sich diese Ökosystemdienstleistungen bewerten, erhalten und verbessern? Diesen Fragen geht das Interreg-Projekt BIDELIN unter der Leitung des IÖR nach. Zwischenergebnisse präsentieren die Projektpartner bei der Veranstaltung „Natur in der Stadt - Bedeutung und Aufwertung von Stadtgrün für urbane Ökosystemdienstleistungen“ am 25. Oktober, 9 bis 17.30 Uhr im IÖR am Weberplatz. Auch die Arbeit und Ergebnisse anderer Projekte werden vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, ehrenamtliche Naturschützerinnen und Naturschützer, Studierende sowie Fachleute aus Behörden, Planungsbüros, Hochschulen und Verbänden.

Als Rahmenprogramm präsentieren Studierende des Masterstudiengangs Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement an der Technischen Universität Dresden ihre Ergebnisse aus der Projektstudie „Chancen und Herausforderungen zur Umsetzung essbarer Städte am Beispiel Dresden“. Zum Abschluss der Tagung werden bei einer Exkursion ausgewählte Ökosystemtypen vorgestellt und veranschaulicht, welche Leistungen sie für die Bevölkerung erbringen. (Quelle: Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.)

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