Mooy Logistics: Insolvenzbericht vorgestellt

Die Insolvenzverwalter von Mooy Logistics, Martijn Vermeeren und Bas Ebels, haben ihren ersten Konkursbericht vorgestellt.

Die Insolvenzverwalter von Mooy Logistics, Martijn Vermeeren und Bas Ebels, haben ihren ersten Konkursbericht vorgestellt.

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Der Fortschrittsbericht zeigt, dass die Gläubiger von Mooy Logistics vorläufig Forderungen in Höhe von mehr als 13,5 Mio. Euro eingereicht haben. Die Verwalter vermuten aber, dass sich noch nicht alle Gläubiger gemeldet haben. Die neuen Käufer haben inzwischen 3,96 Mio. Euro für den Neustart der Geschäfte von Mooy Logistics in Waddinxveen und Breda (Hazeldonk) bezahlt.

Die Untersuchung der Ursachen und Hintergründe der Insolvenz werde nun bald beginnen, heißt es in dem Bericht. Die Konkursverwalter könnten allerdings noch keine Aussagen über die Ursachen der Insolvenz machen.

Mooy Logistics und Mooy Beheer wurden am 14. August 2018 vom Bezirksgericht in Den Haag aufgrund einer eigenen Erklärung für zahlungsunfähig erklärt. Nach der Insolvenz meldeten sich 29 Parteien mit Interesse an einer (Teil-)Übernahme bei den Insolvenzverwaltern. Nach einer indikativen Bieterrunde verhandeln die Konkursverwalter einen Neustart mit vier Parteien.

Letztendlich entschieden sich die Treuhänder für einen differenzierten Verkauf beider Standorte. VDH hat die Lageraktivitäten in Breda (Hazeldonk) übernommen. Neben den Lageraktivitäten in Waddinxveen wird die GARTNER Group auch die Transportaktivitäten übernehmen. Der Verkauf hat 3,96 Mio. Euro erbracht. Bei der Auswahl der GARTNER Group und des VDH berücksichtigten die Treuhänder unter anderem die Höhe des Übernahmeangebots und die Beibehaltung der Arbeitsverhältnisse.

In Erwartung eines Neustarts haben die Treuhänder die Geschäfte von Mooy Logistics vorübergehend weitergeführt. Zu diesem Zweck wurden auch Vereinbarungen mit wichtigen Interessengruppen getroffen.

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