Möhren: Orange und knackig

Nun herrscht wieder Hochbetrieb auf den Möhrenfeldern - große Erntemaschinen packen die Möhren am Schopf und ziehen sie vorsichtig aus der Erde. Die ersten frischen Möhren erfüllen auch die Möhrenanbauer immer wieder aufs Neue mit gewissem Stolz. Denn es braucht schon einen grünen Daumen, um das kleine Saatkorn auf dem Weg zur marktfähigen Möhre bestmöglich zu unterstützen.

Der Krautbüschel auf der Möhrenwurzel ist eine praktische Sache. Am Schopf gepackt lässt sich das Gemüse heute längst maschinell aus dem Boden ziehen. Diese Erntemaschinen sind speziell für die Möhrenern-te entwickelt und garantieren eine schonende Aufnahme. Bild: GMH/AMI.

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Fast alle Regionen Deutschlands stecken bald in der Möhrenernte, auf kurzen Transportwegen gelangen die frischen Möhren nun vom Acker zum Verbraucher. Die darauf spezialisierten Betriebe übernehmen das Waschen und liefern die geernteten Möhren ohne Umwege direkt an den Lebensmitteleinzelhandel.

In jedem Bundesland werden Möhren angebaut, insgesamt auf einer Fläche von mehr als 17.000 Fußballfeldern. Viele Betriebe haben ihr Sortiment in den vergangenen Jahren erweitert, nun gibt es nicht nur orange, violette und gelbe Möhren aus deutschem Anbau, sondern auch die kleinen Snack-Möhren. Viele professionelle, aber auch immer mehr Hobby-Köche können sich einen Rohkostteller ohne die bunte Möhrenvielfalt kaum noch vorstellen. Aber auch kochen, backen und Säfte pressen - mit Möhren gewinnt alles an Farbe.

Die deutsche Möhrenernte beläuft sich insgesamt auf 750.000 t, kein anderes Gemüse wird in Deutschland in so großer Menge geerntet und natürlich auch gegessen. Denn die Verbraucher in Deutschland wissen den hohen Marktanteil aus deutschem Anbau zu schätzen.

Nach der Lagersaison bestechen vor allem die ersten Frühmöhren durch ihre Frische und den knackigen Biss. Sie eignen sich besonders für Rohkostgerichte und frische Getränke - gerade jetzt macht die sommerliche Witterung Lust darauf. (Quelle: GMH/AMI)

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