METRO: Erreicht Ergebnisziele im 1. Quartal 2017/18

METRO erzielt im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 flächenbereinigt einen Umsatzzuwachs von 0,8%.

METRO erzielt im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 flächenbereinigt einen Umsatzzuwachs von 0,8%.

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METRO hat im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 flächenbereinigt einen Umsatzzuwachs von 0,8% gegenüber dem Vorjahr erzielt und sich damit in einem anspruchsvollen Marktumfeld solide behauptet. Das EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen stieg auf 608 Mio. Euro gegenüber 565 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das berichtete EBITDA erreichte 608 Mio. Euro (Q1 2016/17: 608 Mio. Euro ). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf 0,64 Euro gegenüber 0,34 Euro im Vorjahr. Weiterhin deutliche Zuwächse verzeichneten das Belieferungsgeschäft von METRO Wholesale und das Onlinegeschäft von Real: Der Belieferungsumsatz bei METRO Wholesale stieg im 1. Quartal 2017/18 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 28% auf einen Anteil am Gesamtumsatz von 16%. Der Onlineumsatz bei Real wuchs um rund 45% auf einen Umsatzanteil von 2%.

"Wir haben im 1. Quartal 2017/18 eine positive Entwicklung beim Umsatz und beim EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen erzielt - trotz einer geringeren Anzahl an Verkaufstagen im Vergleich zum Vorjahr. Zusätzlich haben bei METRO Wholesale insbesondere der Umsatzrückgang in Russland und negative Wechselkurseffekte das Ergebnis belastet", sagte Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG. "Insgesamt haben wir unsere Ergebnisziele im 1. Quartal erreicht und halten unverändert an unserer Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 fest."

Ausblick

Die Prognose erfolgt unter der Annahme von stabilen Wechselkursen ohne Portfolioanpassungen. METRO wird zukünftig als Grundlage für die Ergebnisentwicklung das EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen berichten, um die Transparenz der operativen Leistungsfähigkeit von METRO weiter zu erhöhen. Des Weiteren wird die Berichterstattung der Sonderfaktoren entfallen, da die Restrukturierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Transformation weitestgehend abgeschlossen sind. Zudem wird von einer unverändert komplexen geopolitischen Lage ausgegangen.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 erwartet METRO - trotz des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds - wieder ein positives Wachstum für den Gesamtumsatz. Die Wachstumsrate soll dabei mindestens auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2016/17 von 1,1% liegen. Dies soll hauptsächlich durch METRO Wholesale getrieben werden.

Beim flächenbereinigten Umsatzwachstum geht METRO nach einem Zuwachs von 0,5% im Berichtsjahr 2016/17 von einer im Vergleich zum Vorjahr leicht höheren Wachstumsrate aus. Dazu wird METRO Wholesale überproportional beitragen.

METRO ist zuversichtlich, das Ergebnis bei konstanten Wechselkursen signifikant zu steigern. Das EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen soll etwa 10% gegenüber dem Vorjahreswert (1.436 Mio. Euro) steigen. Beide Segmente sollen hierzu beitragen.

"Wir gehen davon aus, dass sich die bislang beobachtete heterogene Entwicklung der neuen Geschäftssegmente bezogen auf Umsatz und Ergebnis im weiteren Geschäftsjahresverlauf fortsetzt," heißt es.

Geschäftsentwicklung Q1 2017/18

- Flächenbereinigter Umsatz von METRO stieg in Q1 2017/18 um 0,8%

- Insbesondere positive flächenbereinigte Entwicklung bei METRO Wholesale und stabile Entwicklung bei Real trotz geringerer Anzahl an Verkaufstagen

- In lokaler Währung Umsatzanstieg von 1,5%

- Berichteter Umsatz legte um 0,2% auf 10,1 Mrd. Euro zu trotz spürbar negativer Wechselkurseffekte

- EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen erreichte 608 Mio. Euro (Q1 2016/17: 565 Mio. Euro); Anstieg zurückzuführen auf die im Vergleich zum Vorjahr entfallenen restrukturierungsbedingten Aufwendungen bei Real und auf Einmalerträge im Segment Sonstige im aktuellen Jahr; METRO Wholesale durch Entwicklungen in Russland und negative Wechselkurseffekte beeinträchtigt

- Keine Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen in Q1 2017/18; im Vorjahr entsprechende Ergebnisbeiträge in Höhe von 43 Mio. Euro; hierbei handelte es sich primär um eine Immobilientransaktion im Segment Sonstige

- Finanzergebnis betrug -39 Mio. Euro (Q1 2016/17: -54 Mio. Euro); Verbesserung insbesondere durch günstigere Refinanzierung einer Anleihe in Q2 2016/17; übriges Finanzergebnis auf Vorjahresniveau

- Ergebnis vor Steuern bei 392 Mio. Euro (Q1 2016/17: 372 Mio. Euro); ausgewiesener Steueraufwand in Höhe von -156 Mio. Euro (Q1 2016/17: -244 Mio. Euro) entspricht Steuerquote von 39,8% (Q1 2016/17: 65,6%); Steuerquote im Vorjahr durch Spaltungs- und Restrukturierungseffekte beeinträchtigt

- Periodenergebnis bei 236 Mio. Euro (Q1 2016/17: 128 Mio. Euro)

- Ergebnis je Aktie bei 0,64 Euro (Q1 2016/17: 0,34 Mio. Euro) (METRO)

 

 

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