Landgard: Startschuss für deutsche Tomaten und Paprika

Die Mitgliedsbetriebe von Landgard starten in die Tomaten- und Paprikasaison. Dabei garantiert geschützter Anbau erstklassige heimische, regionale Qualitätsprodukte auch bei schwierigen Witterungsbedingungen.

Die Landgard-Betriebe ernten Paprika und Tomaten. Bild: Landgard.

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Kaum hält der Frühling Einzug, bringt die Erzeugergenossenschaft Landgard das erste frische deutsche Sommergemüse auf den Tisch: In diesen Tagen nimmt die Ernte von Tomaten und Paprika aus geschütztem deutschen Anbau richtig Fahrt auf. „Pünktlich zum Angrillen können so auch aromatische Tomaten und knackige Paprika unserer nord- und westdeutschen Mitgliedsbetriebe genossen werden“, so Labinot Elshani, Generalbevollmächtigter Obst & Gemüse der Landgard eG.

Cherry-Romatomaten und Minicherry machen den Auftakt

Zum Kick-off der Tomaten- und Paprikasaison konnte Landgard bereits Mitte März die ersten westdeutschen Cherry-Romatomaten der Sorte „Sweetelle“ aus unbelichtetem Anbau unter Glas in den Handel bringen. Noch vor Ostern folgten die ersten „Juanita“ Minicherrytomaten, dann ging es mit den Rispentomaten „Lyterno“, den Cherrytomaten „Brioso“, den Romarispen „Ardiles“ und den Romatomaten „Romanella“ in den Wochen 14 und 15 Schlag auf Schlag. Ab dieser Woche gelangen auch die ersten heimischen Paprika von Landgard Erzeugern erntefrisch in den Handel. Generell gilt: In der Region West sind die Produkte meist ein bis zwei Wochen früher erntereif als im Norden Deutschlands.

In Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen bauen die Mitgliedsbetriebe der Erzeugergenossenschaft Landgard auf rund 95 Hektar Fläche unter Glas mit modernsten Produktionsmethoden Tomaten und Paprika an - und das auf Kundenwunsch sogar ganzjährig. Möglich macht dies moderne LED-Belichtungstechnik, mit der z.B. Cherrytomaten der Sorte „Brioso“ und Romarispen der Sorte „Aromatica“ auch im Winter geerntet werden können. „Da die Tomaten und Paprika in modernen Gewächshäusern auf einem Rinnensystem wachsen, wird der Erntezeitpunkt hauptsächlich durch die Anzahl der Lichtstunden und den Zeitpunkt der Pflanzung beeinflusst“, erklärt Labinot Elshani. „Temperatur, Nährstoff- und Wassergabe werden von den Gärtnern exakt gesteuert. Daher unterliegen die Kulturen nicht den im Freiland üblichen Schwankungen und wir rechnen auch für diese Saison mit guten Qualitäten und schmackhaften Produkten. Dank modernster Anbautechnik können wir unseren Handelspartnern auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen eine optimale Versorgung mit erstklassigen Produkten garantieren und unser Qualitätsversprechen ‚Deutschland schmeckt‘ erfüllen.“

Alleine 2017 vermarktete die Erzeugergenossenschaft mehr als 34.000 Tonnen frische Tomaten und Paprika – genug um alle Einwohner von Hamburg, München und Frankfurt am Main ein ganzes Jahr hinweg mit den beiden beliebten frischen Sommergemüse-Sorten zu versorgen. (Landgard)

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