JKI: Neues Büro- und Laborgebäude

Am 5. Juni 2018 wurde Richtfest beim Neubau des Büro- und Laborgebäudes für das Julius Kühn-Institut gefeiert.

Am 5. Juni 2018 wurde Richtfest beim Neubau des Büro- und Laborgebäudes für Julius Kühn-Institut gefeiert. Bild: JKI.

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Im Beisein von Ministerialdirigent Ralf Poss, Unterabteilungsleiter Bundesbauten im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, wurde am Dienstag, dem 5. Juni 2018, in Dossenheim Richtfest beim Neubau des Büro- und Laborgebäudes für das Julius Kühn-Institut gefeiert. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein für die Baumaßnahme erreicht. Das Bauvorhaben wird vom Staatlichen Hochbauamt Heidelberg gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) und dem Julius Kühn-Institut (JKI) realisiert. In dem neuen Institutsgebäude sollen die Institute für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau (OW) und für biologischen Pflanzenschutz (BI) zusammengeführt werden. Die BImA ist Bauherrin und künftige Eigentümerin des Neubaus. Günther Danziger, zuständiger Hauptstellenleiter bei der BImA in Freiburg und Clemens Neumann, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, übermittelten in ihren Grußworten die besten Wünsche für das weitere Baugeschehen.

Ralf Poss: „Mit dem Entwurfskonzept von hotz + architekten mit Sütterlin + Partner, dem 1. Preis des 2013 abgeschlossenen Wettbewerbs, gelingt es, für das Baugrundstück im ländlichen Außenbereich und für die forschungsspezifischen Anforderungen der beiden JKI-Institute eine angemessene und funktionale Entwurfslösung zu erreichen. Sie erfüllt gleichzeitig auch hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit und gewährleistet Wirtschaftlichkeit bei Bau und Betrieb.“ Das Gebäude wird 2020 bezugsfertig sein. Es wird auf der Grundlage des mit dem 1. Preis prämierten Entwurfes des Planungsbüros hotz + architekten, Freiburg, mit Planungsbüro Sütterlin + Partner GbR, Freiburg, realisiert. Der Neubau geht auf die ländlich geprägte städtebauliche Situation ein und fügt den kompakten, dreigeschossigen Baukörper harmonisch in die umgebenden Obstgärten und Felder ein. Mit einer Nutzfläche von 3.350 qm wird das Institutsgebäude rund 23 Mio. Euro kosten. Ralf Poss: „Ich freue mich schon jetzt auf die Einweihung des Institutsgebäudes Ende nächsten Jahres. Dann wartet auf Sie, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des JKI, ein betriebsbereites und attraktives Institutsgebäude. Ich bin mir sicher, dass wir dann sagen können: ‚Wir haben dieses wichtige Projekt unter schwierigen Bedingungen ins Ziel gebracht! ‘“

Der Vertreter des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Abteilungsleiter Clemens Neumann, würdigte die Beratungsleistungen und Forschung des JKI. Das JKI vereint unter seinem Dach 17 Fachinstitute an aktuell zehn Standorten in Deutschland. Hauptsitz des Bundesforschungsinstituts ist Quedlinburg. Weitere Standorte sind Braunschweig, Berlin, Kleinmachnow, Dresden, Dossenheim, Münster, Siebeldingen, Groß Lüsewitz sowie derzeit noch Darmstadt. Letzterer Standort wird mit dem Institutsneubau in Dossenheim aufgegeben und die Mitarbeiter finden hier eine neue Heimat. Das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ist eines von vier Forschungsinstituten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Seine Arbeiten zielen darauf ab, Kulturpflanzen vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen sowie Pflanzen und Anbausysteme an den prognostizierten Klimawandel anzupassen. Im Fokus stehen zudem Fragen der Genetik und Züchtungsforschung.

Der Präsident des JKI, Dr. Georg F. Backhaus, dankte in seiner Begrüßung allen an dem Bauvorhaben Beteiligten. Mit dem neuen Institutsgebäude erhalten die beiden Fachinstitute, die auf Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau (OW) und auf biologischen Pflanzenschutz (BI) spezialisiert sind, eine neue, moderne Infrastruktur, die für die Erfüllung gesetzlicher Aufgaben und die Realisierung von Forschungsprojekten des Julius Kühn-Instituts auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes erforderlich ist. JKI-Präsident Backhaus ist überzeugt, dass durch den Neubau und die Zusammenlegung der beiden Julius Kühn-Institute Synergien in der Forschung entstehen. Hierdurch wird die Forschung des JKI gestärkt, die aktuell noch stärker auf die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft ausgerichtet wird.

Günther Danziger nutzte im Rahmen der Veranstaltung die Gelegenheit, sich im Namen der BImA bei den Beteiligten für die geleistete Arbeit zu bedanken: „Beim Julius Kühn-Institut für seine geduldige und konstruktive Arbeit in allen Projektphasen, der Bauverwaltung für die erfahrene und kompetente baufachliche Betreuung, den Fachingenieuren und Fachplanern für die hohe ästhetische, technische und funktionale Qualität. Und natürlich bei allen Handwerkern, ohne die aus Planungen keine Realität werden könnte.“ Mit dem neuen Gebäude erhalten die beiden Institute für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau (OW) und für biologischen Pflanzenschutz (BI) eine neue, moderne Infrastruktur, die für die Forschungsaufgaben und Forschungsprojekte des Julius Kühn-Instituts auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes erforderlich ist. (JKI)

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