Die Rose: Königin der Blumen

Rosen zählen zu den beliebtesten Pflanzen in unseren Gärten. Die "Königin der Blumen", wie die Rose bereits in der griechischen Antike genannt wurde, entfaltet im Frühsommer ihre volle Pracht.

Rosen. Bild: "Natur im Garten".

Anzeige

Wenn die Forsythien blühen, ist der richtige Zeitpunkt für einen fachgerechten Rückschnitt gekommen. Einerseits besteht keine starke Frostgefahr mehr und andererseits ist der Neuaustrieb noch nicht weit fortgeschritten. Beet- und Edelrosen mögen einen kräftigen Verjüngungsschnitt, Wild- und Strauchrosen werden nur bei Bedarf ausgelichtet. „Natur im Garten“ erklärt, was Sie beim Rückschnitt Ihrer Rosen beachten müssen, damit diese vital und blühfreudig bleiben.

Führen Sie den Verjüngungsschnitt bei Edelrosen und Beetrosen noch in der Ruhephase kurz vor dem Austrieb durch. Sie können die Rose aber auch dann noch schneiden, wenn sich bereits kurze, frische Triebe zeigen. Schneiden Sie abgestorbene Triebe bis in das vitale Holz zurück. Noch lebende Bereiche erkennen Sie an der grünen Farbe. „Setzen Sie den Schnitt leicht schräg und ungefähr 5 Millimeter über einer schlafenden Knospe, auch Auge genannt, an. Das ist wichtig, da ein zu kurzer Schnitt die Knospe und damit den Neuaustrieb beschädigen könnte, wohingegen ein zu großer Abstand zum Austrocknen der Knospe führen kann“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.

Achten Sie auf sauberes und scharfes Schnittwerkzeug, um die Triebe nicht zu quetschen und damit die Wunde gut verheilen kann.

Es ist üblich, über einem nach außen gerichteten Auge zu schneiden, damit der neue Trieb nicht nach innen wächst. Je nachdem, in welche Richtung Sie Wachstum wünschen, können Sie dementsprechend die Knospe, über der geschnitten wird, auswählen.

Als Faustregel bei Edelrosen gilt: alle gut entwickelten, vorjährigen Triebe werden bis auf 2 oder 3 Augen gekürzt. Schwachwüchsige und verletzte Triebe werden ganz entfernt. Ist der Rosenstock schon älter, dann können Sie auch einzelne ältere Triebe bis auf einige Zentimeter über dem Boden zurückschneiden.

Wenn Ihre veredelte Rose im Stammbereich Ausläufer bildet, dann treibt die Unterlage durch. Entfernen Sie diese, indem Sie den Wildtrieb ausreißen. Am besten funktioniert das mit einer leichten Drehung und einem kräftigen Ruck.

Wildrosen und Strauchrosen benötigen nur geringe Schnittmaßnahmen. Sie werden lediglich ausgelichtet, alte und blühfaule Exemplare können aber auch stärker zurückgeschnitten werden. Bei Rambler- und Kletterrosen ist vor allem das Hochbinden der neuen Triebe wichtig, um eine schöne Form zu erhalten. (Natur im Garten)

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.