BdB: Alleenschutz ist nationale Aufgabe

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. bestärkt im Rahmen einer Veranstaltung der Parlamentariergruppe Kulturgut Alleen im Deutschen Bundestag die Abgeordneten darin, sich für dieses nationale Erbe einzusetzen.

Veranstaltung der Parlamentariergruppe Kulturgut Alleen im Deutschen Bundestag. Bild: Tom Maelsa für den BdB.

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„Der schlechte Zustand vieler Alleen und nach wie vor rücksichtslose Abholzungen bedrohen aus unserer Sicht dieses einmalige lebendige Kulturgut in unserem Land“, so BdB-Präsident Helmut Selders gegenüber den Abgeordneten. Dabei sei die landschaftsprägende Bedeutung historischer Alleen für den Betrachter vielfach überwältigend. Aber auch die ökologische Brückenfunktion der Baumreihen sei gerade in den monotonen Agrarlandschaften von existenzieller Bedeutung für die Natur. „In den Städten sind Alleen ebenso lebensnotwendig. Der zurückliegende heiße Sommer hat gezeigt, dass Städte ohne die lebendige Klimaanlage der Bäume zu lebensfeindlichen Betonwüsten mutieren“, ergänzt der BdB-Präsident.

Für Helmut Selders ist daher klar, dass deutschlandweit der Erhalt und die Neuanlage von Alleen höchste Priorität haben müssen. „Ich danke daher den Abgeordneten für ihr außergewöhnliches Engagement im Sinne dieses Kulturguts.“ Der BdB stehe, wie in der Vergangenheit, als Unterstützer bereit, dieses Thema als Multiplikator deutschlandweit zu befördern.

Die fraktionsübergreifende Parlamentsgruppe Kulturgut Alleen wurde in der letzten Wahlperiode des Deutschen Bundestages (2013-2017) auf Initiative vom damaligen CSU-Abgeordneten Josef Göppel gegründet und 2018 wieder ins Leben gerufen. (BdB)

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