BayWa: Will Obst-Umsatz in Württemberg steigern

Im Jahr 2017 ging im Obstbereich der Umsatz von BayWa in Württemberg zurück auf 45 Mio. Euro.

BayWa Fahnen. Bild: BayWa.

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Im Obstbereich ging der Umsatz von BayWa in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr zurück auf 45 Mio. Euro (Vorjahr 57 Mio. Euro). Zum Teil katastrophale Wettereinflüsse führten zu erheblichen Qualitäts- und Mengeneinbußen bei den Erzeugnissen. In der Bodensee-Region gab es einen Ernterückgang von bis zu 70%. Weil die Ernte in Europa insgesamt deutlich geringer als im Durchschnitt der letzten Jahre ausfiel, kam es zu hohen Preisen. „Aufgrund der hohen Ausfälle in unseren Anbaugebieten konnten die stabil hohen Preise die Defizite dennoch nicht kompensieren“, so Carolin Metzger, Referentin für Obst. Bei normalem Verlauf der Witterung erwarte man für 2018 eine gute Ernte am Bodensee „und wir werden so den Umsatz in der Region wieder steigern“.

An den Standorten in Württemberg investiert der Obstbereich 2017/2018 gut 4 Mio. Euro. Ein Schwerpunkt ist dabei die Renovierung und Modernisierung des Verwaltungsgebäudes am Obstgroßmarkt in Ravensburg.

Inzwischen ist der Obstbereich Teil des BayWa Geschäftsfelds Global Produce. Unter diesem Titel sind eine Reihe von Beteiligungen und Aktivitäten national und international vereint. Beim Ausblick ging Carolin Metzger auf das international ausgerichtete Innovationsprojekt Klima-Gewächshäuser ein. Die BayWa errichtet High-Tech-Gewächshäuser für spezielle Fruchtgemüse wie Tomaten. Mit dem Bau der Anlagen, dem anschließenden Verkauf an Investoren und dem Vertrieb der Produkte durch die BayWa bilde man einen größeren Teil der Wertschöpfungskette ab. Dies trage zur Stabilisierung des Geschäfts bei - auch gegenüber Volatilitäten, wie sie sich aus extremen Witterungseinflüssen ergeben.

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