BayWa: Eröffnet Klimagewächshäuser

BayWa eröffnet offiziell seine Klimagewächshäuser in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Ministern und Würdenträgern.

Blick auf die insgesamt zehn Hektar große Produktionsanlage: Zeitgleich zum Erntebeginn im ersten Klimagewächshaus wird das zweite Klimagewächshaus bepflanzt. Bild: © BayWa AG.

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Nachdem vor wenigen Wochen die ersten Premiumtomaten aus dem gemeinsamen Joint Venture von BayWa AG und Al Dahra Holding LLC, Abu Dhabi, geerntet wurden, fand die offizielle Einweihung des Projektes von insgesamt zwei Klimagewächshäusern am Standort in Al Ain (Vereinigte Arabische Emirate, VAE) statt. In Anwesenheit von Würdenträgern ihres Landes, unter anderem des Verteidigungsministers Mohammad Al Bawardi, hob die Ministerin für Agrar und Lebensmittelsicherheit, Mariam bint Mohammed Saeed Hareb Al Mehairi, hervor, dass diese Klimagewächshäuser einen Meilenstein in der Geschichte der VAE darstellen: Bei dem Ziel, die VAE unabhängiger von Lebensmitteleinfuhren zu machen und damit die Versorgungssicherheit deutlich zu steigern, sei ihr Land mit der Realisierung dieses Projekts einen wesentlichen Schritt vorangekommen. Dies sei auch für sie persönlich „ein stolzer Moment“.

„Local for local“, so betonte der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG Klaus Josef Lutz, „ist ein wichtiges Instrument, um auch zukünftig die nachhaltige Versorgung der Menschen angesichts von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und abnehmender Agrarfläche weltweit zu verbessern“. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, lokalen und internationalen Partnern für die gute Umsetzung dieses Projektes in Rekordzeit. Zudem fühle sich die BayWa als Investor in den VAE sehr geschätzt. „Dies zeigt nicht nur die Unterstützung staatlicher Stellen während der Planungs- und Bauzeit, sondern wird auch durch die heutige Anwesenheit von ranghohen Vertretern des Landes dokumentiert“, so Lutz.

Khadim Abdulla Al Darei, Vizepräsident und Geschäftsführer der Al Dahra Holding, hob in seiner Ansprache hervor, dass auf Grundlage der sehr guten Erfahrungen mit der BayWa bei der Projektrealisierung sein Unternehmen für weitere Investitionen zur Verfügung stehe. Vorstandsvorsitzender Lutz sagte Gespräche darüber zu und betonte, dass die weltweite Errichtung von Klimagewächshäusern Teil der Spezialitätenstrategie des Baywa Konzerns sei. Dabei konzentriere man sich auf Spezialprodukte für lukrative Märkte mit langfristigen Absatzmöglichkeiten.

Im März 2017 war das Joint Venture zwischen den beiden Unternehmen unterschrieben worden. Ziel ist der effiziente und ressourcenschonende Anbau von hochwertigem Fruchtgemüse, das lokal vermarktet wird. Im September 2018 wurden erstmalig sogenannte Snacktomaten aus dem zuerst errichteten Klimagewächshaus geerntet und gleichzeitig das zweite Gewächshaus in Betrieb genommen. Bereits vor dem Produktionsbeginn war die komplette erste Ernte lokal vermarktet gewesen, da eine hohe Nachfrage an regional und nachhaltig erzeugtem Obst und Gemüse in den VAE besteht.

Beide Anlagen zusammen, in denen 130 Menschen arbeiten, umfassen rund 10 Hektar. Die maximale Erntemenge von 15 t Tomaten wöchentlich ist Ende Oktober im ersten Klimagewächshaus bereits erreicht worden. Bis zum Jahresende wird diese Produktionsmenge auch in der zweiten Anlage erwartet. (Quelle: BayWa)

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