Bayern: Christbaumsaison gestrartet

Forstministerin Michaela Kaniber startet bayerische Christbaumsaison.

Ministerin Michaela Kaniber mit Thomas Emslander (l.) und Landwirt Georg Mußner (r.). Bild: StMELF.

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Heimische Christbäume erfreuen sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Darauf hat Forstministerin Michaela Kaniber am Montag beim offiziellen Start der bayerischen Christbaumsaison in Unterreit im Landkreis Mühldorf hingewiesen. Ihren Angaben zufolge entscheidet sich inzwischen mehr als die Hälfte der Verbraucher für einen Baum aus Bayern. Für die Ministerin ist dieser erfreuliche Trend nachvollziehbar, denn viele Vorteile sprechen für einen heimischen Baum: „Nicht nur Frische und hohe Qualität sind schlagkräftige Argumente, ein Christbaum aus Bayern stärkt zudem die regionale Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und hilft, Ferntransporte quer durch Europa zu vermeiden“, sagte Kaniber. Sie empfiehlt den Verbrauchern daher, beim Kauf auf die Banderole mit dem stilisierten Weihnachtsbaum und der Aufschrift „Bayerischer Christbaum“ des Vereins Bayerische Christbaumanbauer zu achten. „Damit werden die Frische des Baums und seine Herkunft garantiert“, so die Ministerin.

Im Freistaat werden pro Jahr rund 4 Mio. Christbäume verkauft, die meisten stammen aus eigens dafür angelegten Kulturen. Mit einem Marktanteil von rund zwei Dritteln ist die Nordmanntanne der mit Abstand beliebteste Baum, gefolgt von der Blaufichte. Die Qualität und Preise bewegen sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs: Der Meter Nordmanntanne liegt zwischen 18 und 25 Euro. Der extreme Trockensommer hat heute noch keine Auswirkungen auf die Christbaum-Ernte, sie werden Experten zufolge erst in einigen Jahren zu spüren sein, weil die Setzlinge stark gelitten haben. (Quelle: StMELF Bayern)

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