Edelkastaniengallwespen: Breiten sich aus

Die im Mai 2009 erstmals im Kanton Tessin beobachtete Edelkastaniengallwespe hat ihr Befallsgebiet deutlich vergrößert: Die Wespe ist vom Südtessin bis in den Raum Biasca und ins Verzascatal vorgedrungen. Auch im Misox GR, im Chablais und in der Deutschschweiz wurde sie erstmals entdeckt.

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Die im Mai 2009 erstmals im Kanton Tessin beobachtete Edelkastaniengallwespe hat ihr Befallsgebiet deutlich vergrößert: Die Wespe ist vom Südtessin bis in den Raum Biasca und ins Verzascatal vorgedrungen. Auch im Misox GR, im Chablais und in der Deutschschweiz wurde sie erstmals entdeckt. 

Dies geht aus dem Forstschutzüberblick 2011 der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL hervor. Bald werde die Edelkastaniengallwespe in der ganzen Südschweiz vorkommen. Die Edelkastaniengallwespe ist ein Pflanzenschädling, der ursprünglich aus China stammt und weltweit verschleppt wurde. Besiedelt werden ausschliesslich Edelkastanien. Aus Befallsgebieten dürfen keine Kastanienpflanzen und Pfropfreiser exportiert werden. Gallwespen-Befall führte im Sottoceneri im Jahr 2011 zu deutlichem Blattverlust und nachlassender Fruchtproduktion. 

Die Bekämpfung der Edelkastaniengallwespe ist laut WSL schwierig. Sind große Bäume in kastanienreichen Gebieten befallen, lasse sich die weitere Ausbreitung nicht mehr verhindern. (Quelle: lid)

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