Berlin: Steinmeier eröffnet IGA 2017

Unter dem Motto „Ein MEHR aus Farben“ lädt die IGA bis zum 15. Oktober Besucher aus aller Welt ein, gestaltetes Grün in all seiner Vielfalt zu erleben.

Feierliche Eröffnung der IGA Berlin 2017. (v. l. n. r.) Christoph Schmidt, Geschäftsführer der IGA Berlin 2017 GmbH; Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin; Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident; Jürgen Mertz, Präsident des ZVG; Katharina Lohmann, Geschäftsführerin der IGA Berlin 2017 GmbH. Foto ZVG/Peters.

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„2006 war die Welt zu Gast bei Freunden und es wurde ein Sommermärchen. Märchen lassen sich nicht planen. Aber wenn die Welt zu Gast bei Gärtnern ist, kann eigentlich nichts schiefgehen. Mindestens auf der IGA wird auch dieser Sommer märchenhaft, das versichere ich Ihnen.“, mit diesen Worten eröffnete Bundespräsident Steinmeier die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) feierlich beim Festakt am 13. April 2017. Unter dem Motto „Ein MEHR aus Farben“ lädt die IGA bis zum 15. Oktober Besucher aus aller Welt ein, gestaltetes Grün in all seiner Vielfalt zu erleben.

14 Jahre nach der letzten Internationalen Gartenausstellung öffnet heute in Berlin die IGA für die nächsten 186 Tage. Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) und stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG), begrüßte zur Eröffnungsfeier die geladenen Gäste. „Gartenschauen, und so auch die IGA, sind seit jeher ein bedeutender Faktor, wenn es darum geht, Städte nachhaltig zu begrünen. Sie unterstreichen den Wert von städtischem Grün und sind immer auch eine Investition in das Dauerhafte“, würdigt Mertz die gärtnerische Leistung. Gartenschauen seien eine Kompetenzschau der grünen Branche und zeigten, was ein ganzer Berufsstand gemeinsam erreichen könne. „Der Gartenbau sind wir alle! Und wir sind diejenigen, die diese IGA mit unserer Leidenschaft aufblühen lassen“, betont der ZVG-Präsident.

Der ZVG ist ideeller Träger der Bundesgartenschauen und setzt sich seit Jahrzehnten für grüne Städte und Gemeinden ein. Dies so von der Unterzeichnung der Grünen Charta von der Mainau vor nunmehr fast 56 Jahren, über die langjährige Trägerschaft des Städtewettbewerbes Entente Florale, bis hin zur aktiven Beteiligung jüngst am Weißbuchprozess „Stadtgrün“ der Bundesregierung.

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