bdla: Messeauftritt des Verbandes für GaLaBau 2016 konzipiert

Am 28. Juni 2016 fand in Berlin die Preisverleihung im Nachwuchswettbewerb „grünebühne. bdla und Landschaftsarchitekten“ statt. Der bdla hatte diesen Wettbewerb für Studierende und Absolventen der Fachrichtungen Landschaftsarchitektur/Landespflege ausgelobt mit dem Ziel, einen Messeauftritt der Landschaftsarchitekten im Kontext der deutschlandweit größten und bedeutsamsten Fachmesse der grünen Branche, der GaLaBau 2016 in Nürnberg, zu kreieren.

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Am 28. Juni 2016 fand in Berlin die Preisverleihung im Nachwuchswettbewerb „grünebühne. bdla und Landschaftsarchitekten“ statt. Der bdla hatte diesen Wettbewerb für Studierende und Absolventen der Fachrichtungen Landschaftsarchitektur/Landespflege ausgelobt mit dem Ziel, einen Messeauftritt der Landschaftsarchitekten im Kontext der deutschlandweit größten und bedeutsamsten Fachmesse der grünen Branche, der GaLaBau 2016 in Nürnberg, zu kreieren. Denn wer wäre besser dafür geeignet als der berufliche Nachwuchs, der mit viel Elan und frischen Ideen in die Branche eintritt und dort neue Impulse setzt!

Gesucht wurde nach einer temporären Intervention auf 7 x 9 Metern, „die den Kompetenzen der Landschaftsarchitekten einen deutlichen, anschaulichen und greifbaren Ausdruck verleiht, die im Wortsinne interaktiv ist, d.h. verschiedene Akteure zu Interaktionen anregt und dazu verführerische Angebote macht“. Einzureichen war zudem „ein inhaltliches Konzept zur Bespielung des baulichen Rahmens“. Preisgelder von 1.500,00, 1.000,00 und 500,00 Euro wurden in Aussicht gestellt, die Umsetzung eines prämierten Entwurfs incl. Am 23. Mai 2016 kam eine Jury zusammen, um die zahlreich eingegangenen und vielfältigen Arbeiten zu begutachten. Unter dem Vorsitz von Harald Fugmann, Schatzmeister des bdla, diskutierten die Landschaftsarchitekten Franziska Schieferdecker, Dresden, Annika Sailer, München, Martin Schmitz, Berlin, und Elisabeth Lesche, bdla-Arbeitsgruppe Junge Landschaftsarchitekten, mit Frederick Skupin, Skupin Design GmbH, Kaarst, und Dirk Böcker, GaLaBau-Service GmbH, Bad Honnef, intensiv und kontrovers alle Einreichungen.

Mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde die Arbeit „Moving Landscapes“ von Marcel Tröger, Student TU Berlin. Die Jury urteilt: „Ausgehend vom Archetyp des ‚Hortus conclusus’ entwickelt der Verfasser einen dynamisch veränderbaren Raum, der sich wahlweise abgeschlossen und klar definiert oder offen und einladend präsentiert. Ein inhaltlicher Bezug zu dynamischen Entwicklungsprozessen von Landschaften wird auf geschickte Art und Weise mit einem atmosphärischen Raumerlebnis verknüpft, das einerseits für sich steht, andererseits auch mit weiteren Inhalten aufgeladen werden kann. Die prägnant gewählte Geometrie des Entwurfs kombiniert wenige Elemente zu einem anregenden und interaktiven Objekt, das vielschichtige Analogien und Querverweise zum Gegenstand der Landschaftsarchitektur ermöglicht.“

Der zweite Preis geht an die Arbeit „Inside the Studio“ von Lucca Bergmann, Absolventin Uni Kassel, die das konkrete Planen zum Gegenstand ihrer Präsentation gemacht hat. Das Preisgericht gelangt zu der Auffassung: „Der bauliche Rahmen bleibt sehr zurückhaltend – im Zentrum soll die planerische Tätigkeit selbst stehen. Vorgeschlagen wird die Einrichtung eines Studios, komplett mit allen üblichen Ausstattungsobjekten, vom Arbeitstisch über die Stellwand bis hin zu einem Pool an Inspirationsmaterial. Kern der Präsentation ist jedoch die planende Gruppe – ein vor Ort auftretendes und mit den Besuchern interagierendes Team von Planern, zusammengesetzt aus Studierenden und Landschaftsarchitekten.“

Der drittplatzierte Entwurf „das werk stadt“, eingereicht von der Arbeitsgemeinschaft Kendra Busche, Absolventin, Janina Thieme, Studentin, und Philipp Rösner, Student, alle TU Berlin, präsentiert ein detailreich ausgearbeitetes Ausstellungskonzept, „das den Beruf des Landschaftsarchitekten in seinen Facetten und deren Interaktionen aufzeigt und erlebbar macht. Der Vorschlag betrachtet gängige Vorurteile und Lücken der Außendarstellung und tritt diesen auf spielerische Weise entgegen. Die räumliche Konzeption kombiniert verschiedene Analogien und Maßstabsebenen miteinander und verdeutlicht so einen Grundzug der Materie: ihre Komplexität“, so das Votum der Jury.

„Der Messeauftritt des bdla im Kontext der GaLaBau 2016 bietet ein besonderes Podium, Berufsbild und Leistungen der Profession vorzustellen, aktuelle Themen und Entwicklungen zu erläutern. Die Ideen der drei prämierten Arbeiten zeichnen in ihrer Verschiedenheit ein repräsentatives Bild für die Themenvielfalt der Landschaftsarchitektur“, würdigte der Juryvorsitzende Harald Fugmann die Leistungen des Berufsnachwuchses.

In den nächsten Wochen erfolgt die Konkretisierung und Überarbeitung des baulichen und inhaltlichen Messestandkonzeptes durch Skupin Design in Kooperation mit den Ideengebern, dem Präsidium des bdla und der Bundesgeschäftsstelle. bdla und Landschaftsarchitekten präsentieren sich vom 14. bis 17. September 2016 in der Halle 3a auf der Fachmesse GaLaBau in Nürnberg im Studio „grünebühne“.

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