Baden-Württemberg: Witterungsbedingt kleinere Ernte in 2013

Der Anbau von Freilandgemüse erfolgte 2013 im Vergleich zum Vorjahr in nahezu unveränderter Größenordnung auf 10.692 Hektar (ha). Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg feststellt, steht Spargel an der Spitze auf fast einem Viertel der Fläche mit insgesamt 2.607 ha (davon 2.051ha im Ertrag).

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Der Anbau von Freilandgemüse erfolgte 2013 im Vergleich zum Vorjahr in nahezu unveränderter Größenordnung auf 10.692 Hektar (ha). Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg feststellt, steht Spargel an der Spitze auf fast einem Viertel der Fläche mit insgesamt 2.607 ha (davon 2.051ha im Ertrag).

Die Vermarktungsmöglichkeiten an grünen und weißen Stangen scheinen nach wie vor gut zu sein, da wieder ein größerer Zuwachs um 127ha (+5%) zu verzeichnen war. Der Salatanbau verharrte 2013 mit 2.345ha auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr, wobei der Umfang der einzelnen Salatarten je nach Nachfrage jährlich schwankt. Aktuell konnte vor allem Feldsalat punkten, der mit 753ha um 10% (+68ha) zulegte. Dagegen wurde Eissalat auf 433ha (-7%) zurückgedrängt. Wenig Dynamik zeigt der Anbau von Kohlgemüse, das insgesamt auf 1.416ha angebaut wird. Größter Vertreter ist der Weißkohl mit 619ha. Ebenfalls bedeutende Gemüsearten sind Möhren und Karotten auf 843ha und Zuckermais auf 774ha. Ungebrochen ist die Beliebtheit von Speisekürbissen. Die verschiedenen Sorten von Hokkaido bis Butternut wachsen inzwischen auf 665ha (+17%). Im Gewächshaus oder Folientunnel wird Gemüse unverändert auf 445ha kultiviert, wobei über die Hälfte der Fläche (246ha) durch Salate beansprucht wird. Weitere wichtige Kulturen sind Tomaten (79?ha), Salatgurken (46ha) und Paprika (30ha), die aufgrund der früheren und sicheren Ernte vorwiegend unter geschützten Bedingungen zu finden sind.

Die Gemüseproduktion fiel 2013 im Freiland mit 259.000 Tonnen (t) um rund 8 Prozent geringer aus als 2012. Für das wenig zufriedenstellende Ergebnis sorgten besonders das lang anhaltende nasse und kühle Frühjahr und im weiteren Verlauf die heißen Sommerwochen. Mit 75.700t -7%) stellt das Wurzel- und Knollengemüse fast ein Drittel der Erntemenge, gefolgt von Kohlgemüse mit 68.130t (-8%) und Salaten (53.800t, -6%). Rund 15% der produzierten Menge sind mit 37.550t (-9%) Fruchtgemüse wie Gurken, Kürbisse und Zuckermais. Stängelgemüse – in diese Kategorie gehört Spargel – hatte mit 16.080t ungefähr 13% Ernteeinbußen zu verzeichnen.

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