Almeria: Tornados wüteten im "Mar de plastico"

Asaja Almeria intensiviert die Arbeit der Schadenaufnahme und den Besuch der Betriebe, die vom Tornado am letzten Samstag betroffen sind. Erste Schätzungen zeigen Schäden auf mehr als 150 Hektar überwiegend Foliengewächshäusern in den ländlichen Gebieten von Balerma, Matagorda, Guardias Viejas, El Ejido und Santa María. Die Schadenhöhe wird auf 40 Mio. Euro geschätzt.

"El Mar de Plástico" in der Provinz Almeria. Bild: Schumi4ever. Quelle: GFDL via Wikimedia Commons.

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Der Wetterdienst kündigte für den Reyes-Tag in der Provinz Almeria Instabilität an und die Prognosen wurden erfüllt. Die Gemeinde El Ejido wurde am Samstagvormittag von einem Tornado überrascht, der glücklicherweise keine Personenschäden verursacht hat. Die Spur der Verwüstung des Tornados hat einer noch unbestimmten Anzahl von Gewächshäusern in den ländlichen Gebieten von Balerma, Matagorda, Guardias Viejas, El Ejido (Copo-Gebiet) und Norte de Santa María del Águila erheblichen Schaden zugefügt.

Nach der Instabilität kommt die Ruhe und nach den ersten Besuchen der ländlichen Inspektoren in den betroffenen Gebieten wird geschätzt, dass mehr als 150 Hektar Gewächshaus grundsätzlich betroffen sind. Die Inspektoren des ländlichen Raums werden weiterhin vor Ort tätig sein, um das tatsächliche Ausmaß der Schäden zu ermitteln.

Die Asociación Agraria Jóvenes Agricultores (Asaja) hat sich mit Finanzinstituten, Versicherungen und regionalen Versorgungsunternehmen in Verbindung gesetzt, um die vorrangigen Bedürfnisse der Betroffenen aufzunehmen und zu befriedigen.

Der Verband hat seine Beratungs- und Informationsbesuche in zahlreichen Betrieben, die am vergangenen Samstag durch einen Tornado in verschiedenen Gemeinden im Westen Almerias betroffen waren, fortgesetzt. Der Präsident der Provinz, Francisco Vargas, hat zusammen mit den technischen Diensten der Organisation die Bemühungen verstärkt, um die Arbeit der Schadensaufnahme und -beurteilung zu beschleunigen.

Darüber hinaus haben die Experten der Asaja in den verschiedenen Ämtern ein Schadensmodell eingerichtet, mit dem die Arbeit der regionalen Landwirtschaftsämter beschleunigt werden soll. So konnte der Verband nachweisen, dass der Schaden Gebiete wie Adra oder Berja erreicht hat und dass die betroffenen Farmen in La Mojonera, Vícar und sogar Roquetas de mar ebenfalls groß sind, obwohl 90% der Betroffenen in der Gemeinde El Ejido leben, die am schlimmsten betroffen war.

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