Alfred Pedersen & Son: Cannabis statt Tomaten

Der dänische Tomatengärtner Alfred Pedersen & Son stellt seine Produktion auf Cannabis um.

Der dänische Tomatengärtner Alfred Pedersen & Son stellt seine Produktion auf Cannabis um. Bild: GABOT.

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Die dänische Tomatengärtnerei Alfred Pedersen & Son arbeitet neben Tomaten und Paprika jetzt auch mit Cannabis. Dazu hat die Gärtnerei ein Joint Venture mit dem kanadischen Cannabislieferanten Aurora geschlossen. Unter dem Namen Aurora Nordic Cannabis A/S, zu 51% im Besitz von Aurora, konzentrieren sie sich auf den Verkauf von Cannabis in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island.

Zu Beginn dieses Jahres wurde bekannt, dass Petersen die Genehmigung der dänischen Arzneimittelorganisation zum Anbau von Cannabis erhalten hat. In Dänemark hat eine vierjährige Studie begonnen, Krebs- und MS-Patienten legales Cannabis auf Rezept zur Verfügung zu stellen. Privatkonsum ist nicht erlaubt.

Aurora sieht so in Dänemark eine gute Chance, in Europa Fuß zu fassen und will groß in den Anbau einsteigen: Es wurde eine vollautomatische Cannabis-Gärtnerei von mehr als 9 ha gesucht. Jedes Jahr sollen dann 120.000 kg geerntet werden. Die erste Phase mit knapp 2 ha soll im dritten Quartal 2018 abgeschlossen sein.

Alfred Pedersen & Son ist einer der größten Gewächshaus-Gemüseanbauer in Dänemark und liefert sowohl Bio- als auch konventionelles Gemüse. Es werden Tomaten, Gurken und Paprika auf mehr als 25 ha angebaut. Mads Pedersen sieht den Anbau der neuen Kultur positiv. "Wir sind stolz darauf, mit dem weltweit führenden Hersteller von Cannabis zu arbeiten."

Im vergangenen Jahr hatte bereits die dänische Phalaenopsis-Gärtnerei Spectrum mit Cannabis-Spectrum Cannabis Denmark ApS ein Joint Venture gestartet.

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