Neu bei Kiepenkerl: Saatkartoffel 'Jubila®'

Kartoffelanbau mal anders: Die Saatkartoffel 'Jubila®' bietet Hobbygärtnern die Möglichkeit, leckere Kartoffeln auf eine neue Weise anzubauen - nämlich mit Saatgut!

Saatkartoffel 'Jubila®'. Bild: © Bruno Nebelung GmbH/Kiepenkerl.

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Anfang Mai ist ein guter Zeitpunkt mit der Vorkultur einzelner Kartoffelpflanzen zu beginnen, die dann ab Mitte Mai – sobald keine Frostgefahr mehr besteht – ins Beet, Hochbeet oder in Kübel gesetzt werden können. Das Besondere: Die Ernte der frischen Kartoffeln erfolgt noch im selben Jahr! Diese Speisekartoffel bietet Hobbygärtnern nicht nur kulinarischen Genuss, sondern auch eine optische Bereicherung für den eigenen Garten. 'Jubila®' ist eine frühe Speisesorte, die sich durch ihre mittelgroßen, ovalen Knollen auszeichnet. Ihre glatte Schale und das leuchtend gelbe Fruchtfleisch machen sie zu einem optischen Highlight auf jedem Teller. Geschmacklich überzeugt 'Jubila®' mit einem feinen Aroma und ihrer vielseitigen Verwendbarkeit. Sie ist vorwiegend festkochend und somit die ideale Wahl für eine breite Palette an Gerichten – von klassischen Salaten über Bratkartoffeln bis hin zu Aufläufen.

Neben ihren hervorragenden kulinarischen Eigenschaften punktet 'Jubila®' auch mit einer bemerkenswerten Robustheit. Die Sorte ist resistent gegen Kraut- und Braunfäule, die häufigste Krankheit im Kartoffelanbau.

Doch 'Jubila®' ist auch mehr als nur eine ertragreiche und widerstandsfähige Kartoffel: Während ihrer Wachstumsphase schmückt sie sich mit dekorativen lila Blüten, die jeden Garten in ein kleines Blütenmeer verwandeln. Mit einer Wuchshöhe von 50 bis 60 cm fügt sie sich harmonisch in Beete ein und eignet sich auch hervorragend für den Anbau auf kleineren Flächen oder in Hochbeeten.

Kultur: Die Aussaat als Vorkultur startet ab Anfang Mai im Haus, die Saattiefe beträgt 0,5–1 cm. Ins Freiland kommen die Pflanzen frostfrei ab Mitte Mai mit ca. 6 Blättern. Die Keimdauer beträgt 5–10 Tage bei maximal 20°C an einem warmen, hellen Standort ohne direkte Sonne. Kartoffeln bevorzugen im Freiland einen sonnigen, warmen Standort mit lockerem, humosem und gut durchlässigem Boden; Staunässe ist zu vermeiden. Zur Pflege gehören regelmäßiges Anhäufeln, gleichmäßige Bewässerung und ausgewogene Düngung (Kalium, Magnesium). Die Ernte erfolgt 100–120 Tage nach dem Umpflanzen (August–Oktober), wenn die oberirdischen Pflanzenteile absterben. Gelagert werden Kartoffeln trocken, dunkel und gut belüftet bei 4–8°C. Wichtig: Grüne Kartoffeln sollten wegen des enthaltenen Solanins nicht verzehrt werden.

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