Neonikotinoid-Urteil: Bayer legt Rechtsmittel ein

Bayer wird gegen die jüngste Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union im Fall T-429/13 Rechtsmittel einlegen.

Der Verlust von mit Neonikotinoiden gebeiztem Saatgut hat negative Auswirkungen auf die europäischen Landwirte. Bild: Bayer AG.

Anzeige

Das im Mai ergangene Urteil könnte über den konkreten Fall hinaus weitreichende Konsequenzen für die Rechtssicherheit in der Europäischen Union (EU) erteilter Wirkstoffzulassungen haben. Mit dem Rechtsmittel möchte Bayer sicherstellen, dass einige allgemeine Interpretationen des Gerichts zum Pflanzenschutzgesetz überprüft werden, die nach Überzeugung von Bayer einer rechtlichen Grundlage entbehren.

Bayer betont, dass es den europäischen Gesetzgebungsprozess respektiert und auch die jüngste Entscheidung der EU-Mitgliedstaaten akzeptiert, den Einsatz bestimmter Neonikotinoide in der Landwirtschaft stark einzuschränken, auch wenn das Unternehmen dies für wissenschaftlich unbegründet hält. Als Konsequenz hat das Unternehmen das Dossier zu Clothianidin im Rahmen des laufenden Wiederzulassungsverfahrens zurückgezogen.

Bayer steht zur Sicherheit seiner Produkte - die von Zulassungsbehörden rund um den Globus genehmigt wurden - und bekräftigt ihren Wert für Landwirte zur wirksamen Bekämpfung von Schädlingen. (Quelle: Bayer)

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.