Nantes: Zukunftsweisendes Begrünungsprojekt

In der französischen Stadt Nantes hat man das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden und am Ufer der Loire eine mobile Baumschule aufgebaut.

Impressionen vom Quai des Plantes in Nantes. Bild: GABOT.

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Das alte Hafengebiet von Nantes soll in neuem Glanz erblühen - ein Mamutprojekt, das nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit erfordert. Große Bäume sollen ab Sommer 2020 auch am Quai de la Fosse, dem langen Kai am rechten Ufer der Loire im Wesentlichen im Zentrum der Stadt, gepflanzt werden. Doch trotz einen großen Budget für das kommunale Grün, wollte man in der Stadt nicht auf einen Schlag so viel Geld investieren, zumal die Pflanzung nicht sofort erfolgen sollte. Daraus entstand dann eine besondere Idee: Am Ufer des Flusses wurde eine mobile Baumschule eingerichtet, in der seit 2018 die Bäume wachsen, die später einmal auch zur Begrüngung des Quai de la Fosse genutzt werden sollen. Rasch erfolgte die Umsetzung und so wurden als Teil des Quai des Plantes werden die Ufer der Loire im Frühjahr und Sommer in eine Baumschule umgewandelt und beherbergen schöne Verweilmöglichkeiten mit Liegestühlen, Picknicktischen und einem Pflanzenmarkt. Bei schönem Wetter kann man an dem Kai essen, tanzen und trinken, an dem Seeleute ab dem 17. Jahrhundert Samen und Pflanzen aus den Kolonien entladen haben.

Rund 1.000 Bäume gibt es in der Baumschule zu entdecken, die dann in den zukünftigen städtischen Projekten der Stadt gepflanzt werden sollen. Diese Bäume haben vor ihrem Umzug an den Quai de la Fosse bereits 8 bis 10 Jahre in der städtischen Baumschule verbracht. In der mobilen Baumschule am Loireufer werden sie regelmäßig kontrolliert und wachsen nun dort, bis sie ihrer finalen Bestimmung zugeführt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Hauptziel dieses Projekts die Aufwertung des Areals sowie die weitere Sensibilisierung der Einwohner für "grüne" Themen erfolgreich umgesetzt worden ist.

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