Bayern: Wetterextreme sorgen für Einbußen

Die weitgehend abgeschlossene Ernte hat den bayerischen Bauern heuer nur mäßige Erträge beschert. Schuld daran waren vor allem die große Hitze im Juli und der Dauerregen im August, wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte.

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Die weitgehend abgeschlossene Ernte hat den bayerischen Bauern heuer nur mäßige Erträge beschert. Schuld daran waren vor allem die große Hitze im Juli und der Dauerregen im August, wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte.

Bei der Kartoffelernte hat die Hitze und Nässe zu Einbußen geführt: Sie ist mit 1,6 Mio. Tonnen um rund 15% niedriger ausgefallen als im vergangenen Jahr. Die Anbaufläche lag mit 43.000 Hektar lediglich 4% unter der des Vorjahrs. Für die Verbraucher bedeutet das laut Brunner, dass in den Regalen der Geschäfte und auf den Märkten kleinere, aber qualitativ gute Kartoffeln angeboten werden.

Geringere Erträge hatten auch die Feldgemüseanbauer zu beklagen, allerdings gab es hier große jahreszeitliche und regionale Schwankungen. Insbesondere Spargel, Zwiebeln und Einlegegurken gab es deutlich weniger als im vergangenen Jahr. Auch im Obstbau waren die Erntemengen niedriger als sonst, vor allem bei Erdbeeren und Kirschen. Die Apfelernte war bei sehr guten Qualitäten befriedigend. Einen spannenden Jahrgang erwartet der Minister beim Wein. Der überwiegend „goldene Oktober“ mit warmen Tagen und kühlen Nächten habe vor allem den späten Sorten wie dem Silvaner gut getan. Im langjährigen Durchschnitt lag laut Brunner mit rund 34.000 Tonnen die bayerische Hopfenernte. (stmelf)

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