Mehr Grün jetzt: Förderchancen ergreifen

In den letzten Wochen hat sich gezeigt: Öffentliche Grünflächen geben den Menschen Raum für Ruhe und Erholung. Diese grünen Zufluchtsorte sind wichtiger denn je und dürfen von den Kommunen gerade jetzt nicht vergessen werden.

Öffentliche Grünflächen geben den Menschen Raum für Ruhe und Erholung. Bild: GABOT.

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Städte und Kommunen können für die Unterhaltung und den Bau von Freianlagen auf verschiedene Programme der Städtebauförderung zurückgreifen. Der Förder-Check der Initiative Grün in die Stadt bietet hierzu eine Übersicht und erleichtert Städten und Kommunen die Antragstellung.

In Zeiten der Corona-Pandemie ist ein ausgedehnter Spaziergang durch die urbanen Grünflächen für viele Bewohner der Groß- und Kleinstädte das Highlight des Tages. Die städtische Natur wird zu einem Ort, an dem die Menschen sich erholen und durchatmen. Parks und Grünflächen bieten zudem die Möglichkeit, sich körperlich fit zu halten und neue Kraft zu tanken.

„Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig städtische Grünflächen für Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner sind. Städte und Gemeinden stehen mehr denn je vor der Aufgabe, ihr Grün zu pflegen, auszubauen und neue Projekte umzusetzen. Mit der Städtebauförderung stehen den Kommunen zielgerichtete Fördergelder zur Verfügung“, so Jan Paul, Vizepräsident des Bundesverbands Garten, Landschafts- und Sportplatzbau e.V.

Weiterhin spielen Städte und Gemeinden eine entscheidende Rolle bei der Anpassung an die Klimafolgen. Lebendiges Grün kann Hitzeinseln verringern, die Feinstaub- und CO2-Belastung minimieren und die Auswirkung von Starkregen und Temperaturextremen schwächen. „Wir dürfen lokale Klimaschutzmaßnahmen jetzt nicht aufgrund anderer Sorgen vernachlässigen“, warnt Jan Paul.

Auf der Website www.gruen-in-die-stadt.de unterstützt die Initiative Städte und Gemeinden mit dem Förder-Check bei der Suche nach für sie passenden Förderprogrammen zur Grünentwicklung. Die Initiative „Grün in die Stadt“ kooperiert mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB).

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