Macfrut: Afrika-Protagonist und neue Missionen

Etwa 10 offizielle Präsentationen wurden schon gehalten und weitere ähnliche Initiativen sind ab Ende Januar geplant.

Macfrut auf Tour in Afrika. Bild: Macfrut.

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Auch dieses Jahr „exportiert“ Macfrut sich selbst. Nach dem Erfolg der letzten Auflagen der Messe, der dank einer spezifischen Promotionskampagne auf allen Kontinenten erzielt wurde, werden auch vor der Auflage 2019, die vom 8. bis 10. Mai bei Rimini Fiera stattfinden wird, umfangreiche Präsentationen in verschiedenen Ländern weltweit gehalten, sowohl für das Publikum als auch für potenzielle Aussteller.

Mit dieser Tätigkeit wurde schon im letzten Herbst begonnen, als verschiedene Missionen in Peru, Usbekistan, Ghana, Vietnam, Mosambik, Sambia, Angola und Serbien erfüllt wurden, während eine Delegation aus Äthiopien bei der Organisation von Macfrut 2019 – Cesena Fiera – zu Gast war. Die nächsten geplanten Termine sind jetzt am 24. Januar in Marokko und am 31. Januar in der Ukraine. Außerdem wird gerade ein anderes Datum für eine Mission in Kolumbien definiert, höchstwahrscheinlich im Februar.

Dass die meisten Präsentationen im schwarzen Kontinent organisiert wurden, ist kein Zufall: Genau Subsahara-Afrika wird der internationale Partner von Macfrut 2019 sein. Es fehlen auch nicht die positiven Feedbacks aus diesen Ländern: In Maputo, Mosambiks Hauptstadt, wurde festgestellt, dass der Ausbau des Landwirtschaftsbereichs und insbesondere des Obst- und Gemüsesektors eine Priorität für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung darstellt. In Luanda, Angolas Hauptstadt, waren über 200 Unternehmer des Obst- und Gemüsesektors, zusammen mit dem Staatssekretär für die Wirtschaft Sergio de Sousa Mendes dos Santos, anwesend.

In Lusaka, Sambias Hauptstadt, hat der Landwirtschaftsminister Michel Katambo das große Interesse seines Landes an der Teilnahme an Macfrut 2019 bestätigt. In Accra, in Ghana, wurde im Sitz des italienischen Botschaftlers in Anwesenheit des Präsidenten der Vegetable Producers and Exporters of Ghana die starke Entwicklung, die die Obst- und Gemüsebranche in diesem Land verzeichnet hat, hervorgehoben: 6,5 Millionen Tonnen Obst und Gemüse im Jahr 2016 erzeugt, zum Großteil für den Binnenmarkt bestimmt, aber auch Wachstum der Nachfrage nach Importprodukten wie Äpfel, Birnen und Kiwis. Die äthiopische Delegation, gebildet vom Landwirtschaftsminister Eyasu Abraha Alle, vom Industrieminister Bogale Feleke Temesgen und vom Finanzminister Admasu Nebebe Gedamu, hat die Organisation des agroindustriellen Modells der Emilia-Romagna aus der Nähe betrachten können.

„Die Obst- und Gemüsebranche – kommentiert Renzo Piraccini, Präsident von Macfrut – erlebt, wie übrigens verschiedene andere Sektoren, eine Phase starker Konkurrenz. Wir sind uns bewusst, dass wir für 2019 durch die Wahl der Länder aus Subsahara-Afrika als Partner eine mutige Entscheidung getroffen haben. Wir glauben jedoch, dass die Rolle eines Salons internationaler Bedeutung wie Macfrut genau die sei, in die Zukunft zu blicken, die Zeiten vorwegzunehmen und neue Möglichkeiten zu entdecken. Wir werden weiterhin mit großer Überzeugung mit unseren Präsentationen von Macfrut 2019 fortfahren, einer Auflage, die sich als ganz besonders und immer reicher an Inhalten ankündigt“.

 

 

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