M-V: Petunien müssen vernichtet werden

In Mecklenburg-Vorpommern untersagt das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei die Vermarktung gentechnisch veränderter Petunien. Die Vernichtung betroffener Bestände wurde angeordnet.

Gentechnisch veränderte Petunie. Bild: Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Anzeige

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) bekam die Information, dass in Deutschland gentechnisch veränderte Petunien auf dem Markt sind. Eine Genehmigung zur Vermarktung und zum Anbau solcher Petunien liegt in Europa nicht vor.

Der Verdacht der gentechnischen Veränderung beruht auf der orangen bis lachsfarbenen Blütenfarbe der Blumen, da diese auf herkömmlichem Weg züchterisch nicht zu erreichen ist. Allen Produzenten und Händlern wurde dringend abgeraten, Petuniensorten dieser Blütenfarbe zu vermarkten. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden anderer Bundesländer sind in Mecklenburg-Vorpommern die Betriebe identifiziert worden, die diese nachweislich gentechnisch veränderten Sorten handeln. Seitens des LALLF wurde die umgehende Vernichtung dieser Sortenbestände angeordnet.

Von den orangefarbenen Petunien geht kein Risiko für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt aus. Petunien sind einjährige Zierpflanzen. Weder die Pflanzen noch das Saatgut sind winterhart. (LALLF)

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.