LWK-NRW: Grüne Berufe bleiben gefragt

Die Zahl der Auszubildenden in Landwirtschaft und Gartenbau in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr leicht um 1% gefallen, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit.

Gärtnerin beim Rosenschnitt. Bild: LWK-NRW.

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Während bei den Landwirten und der Hauswirtschaft die Zahlen sanken, stiegen sie in anderen Berufen, wie Gärtner, Tierwirt oder Pflanzentechnologe. In allen grünen Berufen, einschließlich Hauswirtschaft, gab es 2018 in NRW 7.856 Auszubildende und Umschüler.

2018 wurden in NRW im Beruf Landwirt 1.488 Auszubildende, 82 weniger als im Vorjahr, registriert. Die höchsten Ausbildungszahlen im Agrarbereich verzeichnet unverändert der Beruf Gärtner. Bei den Gärtnern stieg die Zahl um 94 von 4.238 auf 4.332. Bei den Pferdewirten gab es mit 350 Auszubildenden 14 junge Menschen weniger in den verschiedenen Reitersparten.

Mit 3,6% erneut rückläufig ist die Ausbildung zur Hauswirtschafterin (1.163 Verträge). Geringe Veränderungen nach oben gibt es in anderen Agrarberufen, wie Tierwirt und Fischwirt. Bei der Fachkraft Agrarservice sind 116 Verträge zu verzeichnen.

Bei den neu abgeschlossenen Berufsausbildungsverhältnissen 2018 ist eine leichte Zunahme um 0,7% gegenüber 2017 auf 3.012 Ausbildungsverträge festzustellen. Die Ausbildung zum Gärtner verzeichnet dabei eine Zunahme in Höhe von 2% auf 1.675 Verträge. Ebenfalls einen Zuwachs an Ausbildungsverträgen um 5,5% vermeldet die Hauswirtschaft. Die Ausbildung zum Landwirt verbucht einen Rückgang um 4,3% auf 529 neue Verträge. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge zum Pferdewirt stieg um 4,4% auf 165 Verträge.

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