Laubsauger: Der unverzichtbare Alltagshelfer für den Garten

Laub verhindert das Wachstum des Rasens, weswegen die Blätter stets entfernt werden. Mit einem Laubsauger erledigt sich die Arbeit fast von alleine.

Ein Laubsauger wird hauptsächlich in Gärten oder auf Gehwegen eingesetzt, um Laub von den Außenflächen zu entfernen. Bild: GABOT.

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Die Bäume stehen endlich wieder in Blüte und sind dicht mit Blättern bestückt. Doch so schön die Wunder der Natur auch sind, in einigen Monaten wird das bunte Laub von den Bäumen abgeworfen und bringt Gartenbesitzern eine große Menge Arbeit. Mit Rechen und Schaufel bewaffnet, wird ein Nachmittag geopfert, um die Wiesen von der Blätterpracht zu befreien. Denn bleibt das Laub liegen, wird das Gras nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt und am Wachsen gehindert. Das manuelle Entfernen der Blätter ist jedoch eine wahre Knochenarbeit, die gerade für ältere Menschen fast unmöglich ist. Eine einfachere und sehr effektive Methode ist es, einen Laubsauger einzusetzen. Die Geräte saugen das Blattwerk zielsicher ein und bieten somit eine schnelle Lösung mit sehr viel Komfort. Im folgenden Artikel möchten wir die Helfer genauer unter die Lupe nehmen und Kriterien aufstellen, die beim Kauf zu beachten sind.

Licht- und Schattenseiten eines Laubsaugers

Laubsauger haben eine große Anhängerschaft, da die Geräte eine Arbeitserleichterung darstellen. Nichtsdestotrotz gibt es auch Menschen, die den Laubsauger weniger als Segen, sondern viel mehr als Zumutung ansehen. Die Laubsauger im Test weisen verschiedene Vor- und Nachteile auf: 

Vorteile

Ein Laubsauger wird hauptsächlich in Gärten oder auf Gehwegen eingesetzt, um Laub von den Außenflächen zu entfernen. Häufig sieht man die Geräte bei Stadtarbeitern, die täglich mehrere Kilometer Bürgersteig säubern. Müssten sie diese Arbeit händisch erledigen, würden viele Arbeitsstunden benötigt werden. Außerdem ist das Vorgehen mit Rechen, Schaufel und Schubkarre ein wahrer Kraftakt. Mittlerweile finden die Geräte allerdings auch immer mehr Anwendung im privaten Bereich. Gartenbesitzer haben die positiven Seiten des Laubsaugers für sich entdeckt und möchten den Komfort nicht mehr missen. 

Laubsauger funktionieren in der Regel so, dass per Knopfdruck lose Pflanzenteile ins Innere gesaugt werden und in den Fangsack weitergeleitet werden. In der integrierten Häckslerturbine werden die Abfallprodukte zerkleinert und können problemlos entsorgt werden. Dadurch muss man sich auch nicht mit dem Wind herumschlagen, der bei der herkömmlichen Vorgehensweise gerne die getane Arbeit zunichtemachte. Die meisten Laubsauger fungieren ebenfalls als Laubbläser und können das Blattwerk somit direkt auf den Komposthaufen oder in die Beete als natürlichen Dünger befördern.

Nachteile

Je nach Gerätetyp wird der Laubsauger mit einem Verbrennungsmotor, Akku oder Elektroantrieb zum Laufen gebracht. Während die Varianten mit Motor sehr leistungsstark sind, weisen sie leider ein großes Gewicht auf. Ein Tragegurt und Rollen am Saugrohr sollen dafür sorgen, dass das Gerät leichter bedient werden kann. Doch zierliche oder alte Menschen fällt die Bedienung dennoch schwer. Lässt man sich auf die Modelle mit Akku oder Elektroantrieb ein, muss man eine geringere Leistung in Kauf nehmen.

Weiterhin ist der Lärm ein großer Nachteil des Laubsaugers. Ohne Gehörschutz können die Ohren große Schäden davontragen und zudem darf das Gerät in Wohngebieten nur zu bestimmten Zeiten eingesetzt werden. Weiterhin dürfen auch die erzeugten Abgase des Benziners nicht verschwiegen werden, die alles andere als gesundheitsfördernd sind. 

Laubsauger für jeden Geschmack

Wie bereits angedeutet, ist der Laubsauger in verschiedenen Ausführungen erhältlich:

• Der Benzin-Laubsauger: Dieser Laubsauger wird vor allem von Straßenarbeitern und Gärtnereien verwendet, da er über viel Power verfügt. Das Modell ist nicht auf ein Kabel angewiesen und ermöglicht somit große Bewegungsfreiheit. Durch die Leistungsfähigkeit zeichnet sich der Benzin-Laubsauger allerdings auch durch einen sehr starken Geräuschpegel aus. 
• Der Elektro-Laubsauger: Alternativ kann man auf den Elektro-Laubsauger zurückgreifen. Für den Betrieb wird eine Steckdose benötigt, weswegen sich der Einsatz hauptsächlich in kleinen Gärten eignet. Es sollte jedoch hervorgehoben werden, dass diese Varianten leise sind, keine Abgase produzieren und in einer niedrigeren Preiskategorie angesiedelt sind. 
• Der Akku-Laubsauger: Diese Kandidaten sind ebenfalls auf kleine Rasenflächen ausgelegt. Dank des Li-Ion Akkus sind Besitzer nicht an die Steckdose gebunden und profitieren von einer langen Arbeitszeit und einer schnellen Ladung. Des Weiteren gibt der Akku-Laubsauger kaum Geräusche von sich und steht im Zeichen der Umwelt. 

Kaufberatung: Diese Eigenschaften sollten Sie im Blick haben

Im Laufe der Jahre hat sich eine Vielzahl an Unternehmen auf die Produktion und den Vertrieb von Laubsaugern spezialisiert. Dadurch hat sich ein immenses Sortiment ergeben, dass die Kaufentscheidung der Kunden erheblich erschwert. Wenn auch Sie auf der Suche nach einem passenden Laubsauger sind, können Sie auf folgende Kaufkriterien achten:

Funktionen: Während Akku- und Elektrolaubsauger eher auf Minimalismus setzen, bietet der Benzin-Laubsauger eine umfangreiche Ausstattung. Er ist in der Lage, selbst kleinere Äste einzusaugen und zu zerkleinern. Darüber hinaus wird mittels der Umkehrfunktion der Laubbläser aktiviert, der ein praktisches Extra ist. Zudem gibt es Geräte, die mit einer Anti-Vibrations-Vorrichtung überzeugen. Die Erschütterungen werden minimiert, was eine erleichterte Bedienung nach sich zieht. 
Ergonomie: Gartenarbeit ist kräftezehrend und nimmt viel Zeit in Anspruch. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Gerät so konstruiert wurde, dass es besonders leicht eingesetzt werden kann. Zudem sollten Maßnahmen getroffen worden sein, die dem Komfort zugutekommen. Ein Tragegurt erleichtert die Arbeit und gummierte Griffe stellen sicher, dass keine Druckstellen in den Handflächen entstehen.
Leistung: Je nach Größe des Grundstücks kann sich eine stärkere Leistung anbieten. Ist Ihnen daran gelegen, auch nasses Laub zu entfernen, sollten Sie ein Gerät auswählen, dass mindestens 750 Watt vorweisen kann. 
Gewicht: Je leichter der Laubsauger ist, desto angenehmer gestaltet sich die Gartenarbeit. 
Fangsack: Als Orientierung für die Größe des Auffangsacks können 40 bis 60 Liter herangezogen werden. Dadurch wird sichergestellt, dass sich der Fangsack nicht allzu schnell füllt. 

Lärmschutzverordnung - Wie laut darf ein Laubsauger sein?

Zu guter Letzt spielt auch die Lautstärke eine entscheidende Rolle. Die Geräte können der Lärmstufe II zugeordnet werden und überschreiten oftmals die 85-Dezibel-Grenze. Einige Modelle verursachen sogar 115 Dezibel. Infolgedessen ruft die Nutzung der Laubsauger oftmals Empörung und Beschwerden der umliegenden Nachbarn hervor. 
Um Streitigkeiten zu vermeiden, hat die deutsche Immissionsschutzverordnung klare Regeln im Umgang mit dem Laubsauger festgelegt. So ist es beispielsweise untersagt, die Geräte an Sonn- und Feiertagen zu benutzen. Außerdem kann maximal von neun bis 17 Uhr gesaugt werden. Wer sich diesen Vorschriften widersetzt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen und zieht den Zorn der Anwohner zu Recht auf sich. Ein Verhalten gegen die Bestimmungen kann Kosten bis zu 50.000 Euro nachsichziehen.

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