Landgard: Start in die Erdbeersaison

Landgard Mitgliedsbetriebe geben mit den ersten frischen Erdbeeren aus deutschem Anbau schon im April einen Vorgeschmack auf den Sommer.

Landgard ist in die Erdbeer-Saison gestartet. Bild: Landgard.

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Pünktlich zum Osterbrunch startete Landgard am Niederrhein mit der Ernte der ersten frischen Erdbeeren. Zunächst stammten die leckeren Sommerfrüchte der beliebten Sorte 'Elsanta' aus Treibhäusern, wo sie dank Verglasung und moderner Klimasteuerung vor etwaigen kalten Frühlingsnächten optimal geschützt sind. „Bereits kurz nach Ostern – und damit einige Tage früher als im Vorjahr – können wir unseren Handelspartnern aber auch bereits die erste frische Tunnelware aus dem Süden und Osten Deutschlands anbieten“, schildert Labinot Elshani, Generalbevollmächtigter Obst & Gemüse der Landgard eG, den Ernteverlauf. „Dabei handelt es sich vor allem um die Sorte 'Clery', die aufgrund ihrer guten Kältetoleranz früher als andere gängige Erdbeersorten reift und zugleich durch ihren fruchtig-süßen und sehr aromatischen Geschmack überzeugt.“

Mit dem Wonnemonat Mai nimmt die Erdbeersaison dann bei Landgard so richtig Fahrt auf: Während süddeutsche Betriebe voraussichtlich ab der KW 19 die ersten Freilanderdbeeren ernten können, kommen ab Mitte Mai auch im Westen die ersten leckeren regionalen roten Früchte aus geschütztem Tunnelanbau in den Handel. Im Rheinland rechnet die Erzeugergenossenschaft je nach Wetter ab Ende Mai mit dem Start der Freilandsaison für Erdbeeren, auch im Osten Deutschlands ist im Mai mit den ersten Feldfrüchten der Sorten 'Clery' zu rechnen, Anfang Juni folgen die Sorten 'Alba' und 'Asia'. Im Münsterland beginnt die Freilandernte dann voraussichtlich gegen Mitte Juni.

Stand heute blickt Landgard optimistisch auf die nun gestartete Erdbeersaison. Labinot Elshani: „Da im Winter keine großen Frostschäden aufgetreten sind, rechnen wir aus heutiger Sicht auch im Freiland mit einer guten Ernte.“ Der genaue Verlauf und Umfang der Saison ist natürlich maßgeblich vom Wetterverlauf der nächsten Wochen abhängig. Um über die ganze Saison hinweg eine zuverlässige Verfügbarkeit der leckeren roten Sommerfrüchte aus regionalem Anbau gewährleisten zu können, vertrauen immer mehr Landgard Mitgliedsbetriebe daher auf geschützten Erdbeeranbau. Treibhäuser oder modernen Tunnelanlagen schirmen die Pflanzen bis in den Herbst hinein vor großen Temperaturschwankungen ab, sorgen für angenehmere Arbeitsbedingungen und garantieren eine größere Produktivität und bessere Qualitäten. Derzeit bauen die Landgard Mitgliedsbetriebe alleine in den Hauptanbauregionen im Süden, Osten und Westen Deutschlands vor allem für den regionalen Handel frische Erdbeeren auf rund 510 Hektar Freilandfläche und mehr als 120 Hektar unter Glas oder im Tunnel an.

„Zunehmend möchten Verbraucher aber auch vor oder nach der deutschen Saison noch leckere aromatische Erdbeeren genießen“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. „Dazu ergänzt wir unsere Mitgliederbasis in strategisch wichtigen Produktsegmenten, wie dem Erdbeeranbau, um internationale Erzeugerbetriebe. So kann der Handel über das ganze Jahr hinweg erntefrische Erdbeeren aus ersthändigem Warenbezug anbieten.“

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