Kombination von Gartenkultur und Tourismus

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"Die Landesgartenschau Heidenheim setzt ein Zeichen des Wandels von der altindustriellen Stadt zum modernen Industriestandort mit hervorragender Wohn- und Freizeitqualität".Das sagte der Ministerialdirektor im baden-württembergischen Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Rainer Arnold, bei der Informationstagung zum Bundeswettbewerb "Unsere Stadt blüht auf", am 27. Juni, im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau Heidenheim.

 

Unter dem Motto "Schau Schau" können die Besucher den neuen Brenzpark, eine abwechslungsreiche und reizvolle Parklandschaft, erkunden. "Durch den Brenzpark, eine ehemalige 24 Hektar große Industriebrache, können die Bürgerinnen und Bürger Heidenheim wieder als "Stadt am Fluss" erleben. Es entstand eine hochwertige Erholungsfläche, die allen Altersgruppen zu Gute kommt und von allen Seiten Lob erntet", betonte Arnold.

 

Die Landesgartenschau Heidenheim zeige eindrücklich, dass hinter dem Landesprogramm "Natur in Stadt und Land", das Landesgartenschauen und Grünprojekte im jährlichen Wechsel beinhalte, ein millionenschweres Konjunkturprogramm stecke. Das Land beteilige sich in Heidenheim mit einem Zuschuss von 3,83 Mio. Euro an den Gesamtinvestitionskosten von 14 Mio. Euro.

 

Der Bundeswettbewerb "Unsere Stadt blüht auf" biete allen Kommunen ab 3.000 Einwohnern die Möglichkeit, ihre Attraktivität durch mehr Grün, durch mehr Fauna und Flora weiter zu steigern. "Der Wettbewerb motiviert die Bevölkerung, sich für ein grünes Wohnumfeld einzusetzen. Beispielsweise im Rahmen von Pflegepatenschaften für öffentliche Freiflächen oder durch die Gestaltung des privaten Stückes Natur. Auch das Ziel des Wettbewerbes, die örtliche Wirtschaft und den Tourismus durch attraktive Gestaltung mit Blumen und Grün zu fördern, deckt sich mit dem Ziel des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum, den Tourismus in ländlichen Gebieten weiter zu intensivieren", sagte Arnold. (mlr.bw)

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