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Klasmann-Deilmann: Nachhaltig in eine gemeinsame Zukunft
Klasmann-Deilmann hat verstanden, dass ein Unternehmen nicht mehr ausschließlich nach Erträgen und Arbeitsplatzsicherheit beurteilt wird. Es wird ebenso darauf geachtet, in welchem Umfang sich ein Unternehmen den ökologischen und sozialen Aspekten des eigenen Handelns widmet und nachfolgende Generationen im Blick hat. Die Unternehmensstrategie von Klasmann-Deilmann ist daher an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausgerichtet.
Wichtige Etappen waren der Beginn der Kompostierung von Grünreststoffen vor über 20 Jahren, die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 vor 10 Jahren sowie die Einführung des Umweltmanagementsystems nach DIN ISO 14001 im Jahre 2008.
Neben qualitativen Anforderungen bewertet Klasmann-Deilmann die Ökobilanzen von Substratausgangsstoffen und entscheidet auch auf dieser Basis über ihre Verwendung. Trotz der anhaltenden Diskussion wird das Unternehmen auch zukünftig Torfrohstoffe als einen wichtigen Ausgangsstoff für Kultursubstrate nutzen, da er für den Erwerbsgartenbau unersetzlich ist.
• Substrate auf der Basis von Torf bieten eine einzigartige Kultursicherheit für die Vielfalt der Kulturpflanzen. Der vollständige Verzicht auf Torf in Kultursubstraten vermindert die Kultursicherheit.
• Kultursubstrate auf der Basis von Torf können in gleichbleibend hoher Qualität kontinuierlich hergestellt und geliefert werden.
• Die verschiedenen Torfe verfügen nach ihrer Aufbereitung über pflanzenbaulich optimale physikalische, chemische und biologische Eigenschaften, die in der Summe kein anderer Ausgangsstoff aufweist.
• Ausgangsstoffe wie Holzfasern, Kompost und Kokosmark sind eine pflanzenbaulich zweckmäßige Ergänzung zu Torf. Nur in Kombination mit Torf erzielen diese Ausgangsstoffe ihre pflanzenbaulich gewünschte Wirkung.
• Der Verzicht auf Torf in Kultursubstraten würde aus heutiger Sicht zu einer dramatischen Versorgungslücke bei Substraten führen. Alternative Ausgangsstoffe stehen nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung, um Kultursubstrate in den benötigten Mengen torffrei zu produzieren ? weder für Deutschland noch für Europa oder die Welt.
• Torfrohstoffe sind in ausreichenden Mengen verfügbar, um den weltweiten Bedarf an Kultursubstraten zu decken. Wichtige ergänzende Ausgangsstoffe wie Holzfasern und Kompost werden sich hingegen weiter verknappen und verteuern, da diese Rohstoffe zunehmend für eine energetische Verwertung attraktiv sind.
• Nach Beendigung der Torfgewinnung wird der größte Anteil der ehemaligen Abbauflächen wiedervernässt und renaturiert. Andere ehemalige Abbauflächen werden aufgeforstet, für die landwirtschaftliche Folgenutzung hergerichtet oder der sogenannten natürlichen Sukzession überlassen.
• Intakte Moore stehen in Deutschland seit den 70er Jahren unter Naturschutz und bleiben vom Torfabbau unberührt. Torfrohstoffe werden ausschließlich in Abbaufeldern gewonnen, die im Zuge der Urbarmachung bereits vor langer Zeit entwässert worden sind. (k-d)

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