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Klasmann-Deilmann: Auf gutem Weg
Zum vierten Mal veröffentlicht die Klasmann-Deilmann-Gruppe ihren jährlichen Nachhaltigkeitsbericht. Aufgrund gestiegener Produktionsmengen verzeichnet das Unternehmen einen leichten Anstieg der Gesamtemissionen. Gleichzeitig sanken die Emissionen pro Kubikmeter produziertem Substrat.
Geeste. Mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2014 und der Klimabilanz auf Unternehmens- und Produktebene setzt Klasmann-Deilmann den auf Transparenz und Dialog ausgerichteten Kurs fort. „Wir untermauern unseren Anspruch als nachhaltigstes Unternehmen der Substratbranche“, sagt Geschäftsführer Norbert Siebels.
Im Geschäftsjahr 2014 erhöhten sich die Gesamtemissionen gegenüber dem Vorjahr um 0,69%. Zurückzuführen ist dieser Anstieg auf erhöhte Produktionsmengen. Im selben Zeitraum sanken jedoch die Emissionen pro Produkteinheit. Bei jedem Kubikmeter Substrat fielen in 2014 gut zwei Prozent weniger CO2 an als im Jahr zuvor. Mit den im Geschäftsbereich der Erneuerbaren Energien und Nachwachsenden Rohstoffe erzeugten alternativen Energieträger konnten 11.000 Tonnen CO2-Äquivalente vermieden werden, die andernfalls durch die Nutzung fossiler Brennstoffe angefallen wären. Dies ist eine Verbesserung von über sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verifiziert wurde die Klimabilanz durch unabhängige Fachleute gemäß ISO 14064.
„Mit der Ermittlung und Veröffentlichung unserer Klimabilanz sorgen wir für ein hohes Maß an Transparenz. Die daraus resultierenden Maßnahmen zur Senkung von Emissionen zeugen von unserer Verantwortung für den Klimaschutz - auch in den kommenden Jahren“, so Norbert Siebels. Um noch verlässlichere Daten für zukünftige Klimabilanzen zu ermitteln, hat Klasmann-Deilmann 2015 als erstes Unternehmen der internationalen Substratbranche damit begonnen, den CO2-Ausstoß auf deutschen und litauischen Gewinnungsflächen zu messen. „Die Grundlagen zur Berechnung von Emissionen aus der Torfgewinnung sind in der wissenschaftlichen Literatur alles andere als ausreichend“, erläutert Geschäftsführer Moritz Böcking. „Emissionsfaktoren wurden zumeist aus anderen Werten abgeleitet, aber nie in den Flächen selbst gemessen. Für unsere Klimabilanz ist das nicht verlässlich genug.“ Vor diesem Hintergrund beauftragte Klasmann-Deilmann erfahrene Fachleute, CO2-Messungen nach wissenschaftlich belastbaren Kriterien durchzuführen. Erste Ergebnisse sollen im Frühjahr 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Parallel dazu hat Klasmann-Deilmann weitere Schritte zur Senkung und zum Ausgleich von CO2-Emissionen eingeleitet. So wurden im Berichtszeitraum weitere Flächen für Kurzumtriebsplantagen erworben, aus denen Biomasse zur Verwertung in Heizkraftwerken erzeugt wird. Zudem soll bis zum Jahr 2020 der Anteil alternativer Substratausgangsstoffe auf 15 Volumenprozent der Jahresproduktionsmenge erhöht werden. Um Emissionen aus eigenen Energieverbräuchen kurzfristig zu reduzieren, beziehen die in Deutschland ansässigen Gesellschaften von Klasmann-Deilmann bereits nachhaltigen Strom aus Wasserkraft mit Herkunftsnachweis.

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