Keukenhof: Eröffnung verschoben

Der Keukenhof kann am 21. März nicht eröffnet werden. Eine Notstandsregelung der niederländischen Regierung verhindert die Eröffnung.

Der Keukenhof bleibt vorläufig geschlossen. Bild: Keukenhof.

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Seit dem 14. März ist eine Notstandsregelung der niederländischen Regierung in Kraft, mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen. Darin heißt es Treffen mit mehr als 100 Personen sind in den Niederlanden nicht erlaubt. Diese gilt auch für Treffen im Freien. Die Maßnahmen sind bis zum 31. März gültig.

Dies bedeutet, dass die Keukenhof-Blumenausstellung am 21. März nicht eröffnet werden kann.

Der Keukenhof ist das internationale Schaufenster für din niederländischen Blumenzwiebelsektor, den in Zusammenarbeit mit Hunderten von Zierpflanzenunternehmen geschaffen wird. Es ist die Ikone Hollands, die jährlich von mehr als einer Million Menschen besucht wird. Der Keukenhof wird zusammen mit vielen Partnern organisiert. Auch wird eng mit dem internationalen Tourismus zusammengearbeitet. Die Tatsache, dass der Keukenhof nicht geöffnet werden kann, ist eine Enttäuschung und mit erheblichen finanziellen Konsequenzen für alle Beteiligten  verbunden. Die Bestürzung unter den Mitarbeitern und Partnern, die ein Jahr lang an der Vorbereitung gearbeitet haben, ist riesig. Der Park ist derzeit zur Eröffnung bereit, die Blumenzwiebeln blühen und die Blumenausstellungen sind weitgehend dekoriert.

Diese Maßnahmen haben große persönliche und geschäftliche Konsequenzen für viele Menschen und Unternehmen, die mit dem Keukenhof und dem internationalen Tourismus in der Frühjahrssaison in Verbindung sind.

Der Keukenhof ist eine Organisation, die auf ihre Abhängigkeit von der Natur und internationalen Entwicklungen vorbereitet ist. Auf diese neue Situation wird nun rasch reagiert. Die langfristige Kontinuität des Keukenhofs ist nicht gefährdet. (Keukenhof)

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