Kaufland: Verbindliche Ausrichtung für nachhaltige Blumen und Pflanzen

Kaufland wird sein gesamtes Pflanzensortiment ausschließlich auf nachhaltigen und zertifizierten Anbau umstellen und fordert in der gesamten Lieferkette verbindliche Zertifizierungsstandards ein.

Bis 2023 wird Kaufland sein gesamtes Pflanzensortiment ausschließlich auf nachhaltigen und zertifizierten Anbau umstellen. Bild: Kaufland.

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Kaufland veröffentlichte pünktlich zum Muttertag seine Broschüre „Blumen und Pflanzen“ für mehr Transparenz und Engagement für Mensch und Umwelt. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz werden in der gesamten Lieferkette verbindliche Zertifizierungsstandards eingefordert und der Pestizideinsatz bei Blumen und Pflanzen systematisch reduziert und überwacht. Bis 2023 wird Kaufland sein gesamtes Pflanzensortiment ausschließlich auf nachhaltigen und zertifizierten Anbau umstellen.

„Unser Anspruch ist, unseren Kunden frische Blumen und Pflanzen in Fachhandelsqualität zur Verfügung zu stellen“, so Stefan Lukes, Leiter Einkauf Obst und Gemüse/Blumen und Pflanzen bei Kaufland. „Um dabei auch die biologische Vielfalt und das Ökosystem zu schützen, gehen unsere internen Standards weit über die geltenden gesetzlichen Bestimmungen hinaus.“ Kaufland setzt bei seiner Richtlinie auf vier Säulen:

Standards und Zertifizierungen

Neben international anerkannten Zertifizierungen wie Fairtrade und Global G.A.P. setzt Kaufland auf interne Standards. Sie sind strenger als die gesetzlichen Vorgaben und schränken auch zugelassene Wirkstoffe stark ein, um den Pestizideinsatz so niedrig wie möglich zu halten. Bereits 2013 wurde gemeinsam mit Lieferanten und Gärtnern eine Ausschlussliste Pestizide festgelegt.

Effektive und regelmäßige Kontrollen

Um sichere und hochwertige Produkte zu gewährleisten, werden regelmäßige Audits durch unabhängige Prüfer vor Ort vorgenommen und durch Maßnahmen begleitet. Jährlich über 300 unabhängige chemische Untersuchungen von Produkten runden das Pestizidmanagement ab.

Partnerschaftliche und langfristige Lieferbeziehungen

Eine nachhaltige Reduktion von Pestiziden und die Sicherung von Sozialstandards wird möglich durch partnerschaftliche und langfristige Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Produzenten und Lieferanten. Seit 2011 verpflichten sich alle Lieferanten und Sublieferanten verbindlich zur Einhaltung des „Kaufland Code of Conduct“, mit dem gerechte Arbeitsbedingungen festgelegt werden.

Forschung und Bildung

Kaufland unterstützt vielfältigste Forschungsprojekte, fördert Innovationen, vermittelt Wissen und investiert in Bildungsprogramme. Nur zwei Beispiele dafür sind die Umweltaktionstage für Kinder in Schulen und Kitas – 2020 zum Thema „Verantwortlicher Umgang mit der Ressource Wasser“ – und der Ausbau des Sortiments mit bienenfreundlichen Stauden. (Kaufland)

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