Trend: Der Weihnachtsbaumeinkauf wird zum Event

Einen richtig Großen für die Kirche und einen Kleinen für das heimische Wohnzimmer Tannenbäume gibt es in allen Größen und Breiten. Neben der Größe können Liebhaber des traditionellen Weihnachtsbrauchs zusätzlich zwischen Rot- und Blaufichten, Nordmanntannen und Nobilistannen wählen.

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Einen richtig Großen für die Kirche und einen Kleinen für das heimische Wohnzimmer Tannenbäume gibt es in allen Größen und Breiten. Neben der Größe können Liebhaber des traditionellen Weihnachtsbrauchs zusätzlich zwischen Rot- und Blaufichten, Nordmanntannen und Nobilistannen wählen. Wie der Landvolk-Pressedienst berichtet, bleiben die Preise für alle Sorten in diesem Jahr stabil. Die beliebte Nordmanntanne kostet beispielsweise zwischen 32 und 45 Euro bei einem Baum in zwei Meter Höhe. Sie schmückt 75% der Haushalte, gefolgt von der mit 20 bis 28 Euro für den Zwei-Meter-Baum günstigeren Blaufichte. "Blaufichten sind in den vergangenen Jahren im Anbau immer weiter eingeschränkt worden, sie haben aber einen festen Kreis von Liebhabern", sagt Bernd Oelkers, Vorsitzender des Verbandes der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Niedersachsen, Hamburg und Bremen.

In Niedersachsen werden die Menschen zu einem großen Teil mit Bäumen aus der Nordheide versorgt. Sie können sich aber auch direkt an der Plantage oder im Wald eindecken, wo der begehrte Baum etwa zehn Jahre lang gewachsen ist. Im Laufe dieser Jahre entstehen vielfältige Lebensgemeinschaften mit Bodenbrütern, wie der seltenen Feld- und Heidelerche, aber auch Insekten und Reptilien fühlen sich in den Weihnachtsbaumplantagen wohl. Die Nachhaltigkeit ist den Weihnachtsbaumanbauern ein wichtiges Anliegen. "In unserem Verbandsgebiet sind über 2.000 Hektar zertifiziert, damit nehmen wir im bundesweiten Vergleich die Spitzenstellung ein", sagt Oelkers.

Während die Familie den Baum früher meist erst Heiligabend zu Gesicht bekam, verstärkt sich seit ein paar Jahren der Trend zum "Erlebnis-Weihnachtsbaum". Dabei wird bereits aus dem Aussuchen und Kaufen ein Familienausflug gemacht. Immer mehr Weihnachtsbaumanbieter stellen sich darauf ein und organisieren einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Kaffee, Kuchen, Punsch und Kinderkarussell. Dass der Baum selber geschlagen wird, ist für viele junge Familienväter dabei fast schon selbstverständlich. Landwirte und Forstämter halten aber immer auch eine Auswahl an bereits geschlagenen Bäumen bereit. Landwirtschaftliche Betriebe, die Weihnachtsbäume direkt verkaufen, findet man im Internet unter www.der-norddeutsche.de. Dort kann das Angebot nach Postleitzahlen und den gewünschten Aktionen wie Weihnachtsmarkt, Weihnachtsfeier, Hofcafé oder Hofladen gefiltert werden. (LPD)

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