Junggärtner: "Make NRW green again!"

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen sieben gärtnerischen Fachsparten gaben am 17. Juni in der Mustergartenanlage des Essener Grugaparks und am benachbarten Bildungszentrum Gartenbau der Landwirtschaftskammer NRW alles, um sich den Titel „Beste Nachwuchsgärtner in NRW“ zu sichern.

Der Gärtnernachwuchs zu Gast in Essen - frei nach dem Motto "Make NRW green again!"

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Beim Zweitentscheid im Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner 2017 ging es aber nicht nur um den Titel, sondern auch um die Qualifikation für das große Finale des Wettbewerbes, den Bundesentscheid in Berlin.

Für die teilnehmenden Teams des Zweitentscheides galt es, mit Fachwissen, Kreativität und Teamgeist erneut Aufgaben aus allen Bereichen des Gartenbaus zu lösen. Der Anspruch der Aufgaben war dabei deutlich höher als noch in den Erstentscheiden im Februar und März, schließlich ging es darum, die Landessieger zu ermitteln. Teams, die sich aus Gärtnern unterschiedlicher Fachsparten zusammensetzten, waren dabei begünstigt, konnten sie doch ein breit gefächertes Fachwissen in den Wettbewerb einbringen.

An nur einem Tag haben die Teams Stauden bestimmt und verladen, eine Produktpräsentation von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten hergerichtet und an den Kunden gebracht, gefährliche Arbeitssituationen erkannt und Gehölze ihren Ästen zugeordnet. Aber auch Themen zu Wild- und Heilpflanzen, Geographie und Habitus standen auf dem Prüfstand. Insgesamt zehn Stationen, die den Teilnehmern bei gutem Wetter nicht nur Kreativität und Wissen abverlangten, sondern auch für viel Spaß bei allen Beteiligten sorgten.

Am Ende des Tages konnten das Team des Berufskolleg Düsseldorf um Catharina Beulker (Solingen), Natalie Staak (Neuss) und Benedikt Rohe (Ratingen) in der Wettbewerbsstufe A sowie das Team des Berufskolleg Bonn um Flora Hinzmann (Hennef), Franziska von Marwick (Hennef) und Florian Oster (Bonn)in der Wettbewerbsstufe B die Siegerurkunde aus den Händen des Essener Oberbürgermeisters Thomas Kufen (CDU) entgegennehmen. Doch auch die Zweit- und Drittplatzierten darf man bei einem Landeswettbewerb dieser Größe durchaus als Gewinner bezeichnen.

Der nächste Berufswettbewerb in zwei Jahren könnte wieder am selben Ort stattfinden - zumindest, wenn man dem Applaus der Anwesenden Glauben schenkt. Viele Teilnehmer waren sich sicher, wieder in Europas Grüne Hauptstadt zurückzukehren und freuten sich auf ein Wiedersehen.

Bevor sich die beiden Siegerteams aus NRW Anfang September dem großen Finale des gärtnerischen Berufswettbewerbes in Berlin stellen, erwartet sie eine Vorbereitungswoche bei den Junggärtnern in Grünberg werden sie intensiv auf den Bundesentscheid vorbereitet und treffen zum ersten Mal, in entspannter Atmosphäre, auf ihre Konkurrenten aus den anderen Bundesländern.

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