Aachen: Viele neue Landschaftsgärtner

Der offizielle Teil der Lossprechungsfeier der Gärtner in Aachen ist vorbei. Man trifft sich draußen auf der Terrasse. Friedrich Meurer spricht Jonas Krabbel an: "Wie geht's Dir? Hättest Du gedacht, das wir zu den Jahrgangsbesten gehören?" Jonas schüttelt den Kopf. Beide haben festgestellt: Über dem Durchschnitt liegende Leistungen fallen auf - und finden Anerkennung.

Der offizielle Teil der Lossprechungsfeier der Gärtner in Aachen ist vorbei. Man trifft sich draußen auf der Terrasse. Friedrich Meurer spricht Jonas Krabbel an: „Wie geht’s Dir? Hättest Du gedacht, das wir zu den Jahrgangsbesten gehören?“ Jonas schüttelt den Kopf. Beide haben festgestellt: Über dem Durchschnitt liegende Leistungen fallen auf – und finden Anerkennung.

Aber nicht nur die beiden Genannten wurden bei der Lossprechung für den Gärtner-Nachwuchs aus den Kreisen Aachen, Düren und Heinsberg als Jahrgangsbeste besonders geehrt. Denn bester Prüfungsabsolvent bei den Landschaftsgärtnern war Lars Dortants (Fa. Goertz, Erkelenz) – gefolgt von Jonas Krabbel (Fa. Ley, Düren) und Friedrich Meuer (Fa. Weindorf, Hürtgenwald). Die Prüfungsbesten in den anderen Fachrichtungen waren die Zierpflanzengärtner Patrick Breuer und Karin Klinkenberg (beide Aachener Stadtbetriebe) und die Gärtnerin für Gemüsebau Kristina Steegers (Gut Paulinenwäldchen, Aachen).

Insgesamt erhielten 54 Gärtnerinnen und Gärtner verschiedener Fachrichtungen ihre erworbenen Fähigkeiten „verbrieft“. 34 der Absolventen haben in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau gelernt, die anderen neuen Fachkräfte in den Sparten Zierpflanzenbau (8), Gemüsebau (5), Baumschule (4), Friedhofsgärtnerei (2) wie auch Obstbau (1).

Veranstaltet wurde die Lossprechungsfeier von der Arbeitsgemeinschaft Gartenbau Rheinland West. Deren Vorsitzender sowie Kreisgärtnermeister für Aachen Dieter Jungen sprach die jungen Gärtnerinnen und Gärtner frei. Doch zuvor wurde dem Berufsnachwuchs noch verdeutlicht, was es bedeutet, nunmehr dem grünen Berufsstand anzugehören.

Wie Heiner Esser, Geschäftsführer im Landesverband Gartenbau Rheinland, sowie Hilde Schikowski, Fachbereichsleiterin im Berufskolleg Aachen, in ihren Reden ausführten, bleibt es auch für Fachkräfte wichtig, Neues zu lernen. „Weiterbildung ist dringend notwendig, denn nur die Fortbildung ermöglicht die Übernahme von Führungsaufgaben“, so Heiner Esser. Und wie von Franziskus Stephan, Bezirksverbandsvorsitzender Rheinland Süd-West im Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW zu erfahren war, sollten die jungen Fachkräfte jetzt Berufspraxis sammeln. Die meisten Betriebe des GaLaBau suchen Fachkräfte und ermöglichen somit, vielschichtige Erfahrungen zu sammeln. „Das ist die beste Grundlage für vielseitiges Wissen und flexible Einsatzmöglichkeiten.“ (pcw) 

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.