Insolvenzverschleppung: Staatanwaltschaft ermittelt nach Praktiker-Pleite

Ein Jahr nachdem Praktiker, Deutschlands drittgrößte Baumarktkette, in die Insolvenz gegangen ist, ermittelt nun die Staatsanwaltschaften gegen fünf ehemalige Vorstände des Konzerns.

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Ein Jahr nachdem Praktiker, Deutschlands drittgrößte Baumarktkette, in die Insolvenz gegangen ist, ermittelt nun die Staatsanwaltschaften gegen fünf ehemalige Vorstände des Konzerns.

Nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" ermittelten die Staatsanwaltschaften in Saarbrücken und Hamburg gegen insgesamt fünf einstige Vorstandsmitglieder der Baumarktkette, darunter zwei ehemalige Chefs. "Im Fokus steht der Verdacht der Insolvenzverschleppung", sagt Staatsanwalt Thomas Reinhardt, Sprecher der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, gegenüber der Zeitung. Die Fahnder untersuchten zudem, ob kurz vor der Pleite noch ein Beratervertrag zum Nachteil des Unternehmens und der Gläubiger abgeschlossen worden sei.

Im Zentrum der Ermittlungen ständen der Zeitung zufolge die früheren Praktiker-Chefs Thomas Fox und Armin Burger. Es "könne noch keine Aussage darüber getroffen werden, welcher der Beschuldigten überhaupt für eine unterlassene Insolvenzantragsstellung strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden könnte", sagt Staatsanwalt Reinhardt. Dafür sei entscheidend, wann genau Praktiker zahlungsunfähig gewesen sei. Über diese heikle Frage solle ein Gutachten Auskunft geben; Ergebnisse erwarte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken allerdings frühestens im Herbst.

Lesen Sie den ganzen Bericht unter
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/baumarktkette-staatsanwaelte-ermitteln-wegen-praktiker-pleite-1.2038332  

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