INDEGA: Vier neue Mitglieder

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung in Hannover konnte die INDEGA gleich vier neue Mitglieder in ihrem Reihen begrüßen.

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Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung in Hannover konnte die INDEGA gleich vier neue Mitglieder in ihrem Reihen begrüßen. „Wir freuen uns natürlich über das rege Interesse“, sagt der Präsident der INDEGA, Prof. Dr. Matthias Diezemann. „Wir haben in den vergangenen beiden Jahren eine recht lebhafte Mitgliederbewegung verzeichnet, konnten dabei aber unsere Mitgliederzahl immer konstant halten.“

Die neuen Mitglieder kommen aus ganz verschiedenen Fachrichtungen. Aus dem Bereich der Substratlieferanten ist HortiQ neu aufgenommen worden. HortiQ ist ein deutscher Lieferant von hochwertigen Torfen und Torfkultursubstraten, der mit modernster Mischtechnologie alle gängigen Standardsubstrate und Sondermischungen für den Gartenbau produziert. Der Hauptproduktionsbetrieb von HortiQ ist Mitglied der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzenbau.

Genau mit dieser Gütegemeinschaft hat die INDEGA jetzt eine gegenseitige Mitgliedschaft vereinbart, um vorhandene Synergien zu nutzen und Themen zusammen zu bearbeiten. „Wir sehen viele Anknüpfungspunkte im Bereich der Forschung und des Versuchswesen, denn wir sind uns ja nicht fremd“, unterstreicht Harald Braungardt als geschäftsführendes Präsidiumsmitglied für die INDEGA. Für Ulrike Wegener, Geschäftsführerin der GGS, setzt sich dies auch bei den Messeangeboten der INDEGA fort. „Zur Gütegemeinschaft gehören rund 60 Unternehmen aus dem In- und Ausland. Das Interesse an den deutschen Gütezeichen ist auch bei ausländischen Lieferanten groß, weshalb wir uns Beteiligungen an den Auslandsmessen gut vorstellen können“, sagt Wegener.

Die Fraktion der Dienstleister verstärkt Dr. Lutz Kraushaar, der als Investitions- und Unternehmensberater seine Kenntnisse einbringt. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden die unterschiedlichen Fördermaßnahmen. „Gerade wenn wir über Neu- und Erweiterungsbauten sprechen, ist ein Experte für die betriebswirtschaftlichen Belange von Vorteil“, meint Präsident Diezemann.

Letzter im Bunde der Neuen ist Water Future Systems. Das Unternehmen setzt sich zukunftsorientiert mit dem sparsamen Ausbringen von Wasser oder Nährlösung auseinander. Dazu produziert es aus einem Recyclinggranulat alter Autoreifen einen sogenannten Schwitzschlauch, der unterirdisch verlegt wird. Durch den porösen Schlauch gelangt das Wasser direkt an die Pflanzen, ohne Verdunstungsverluste. Das Unternehmen ist im Ausland bereits sehr aktiv, vornehmlich in ariden Gefilden. Der Austausch untereinander und der gemeinsame Auftritt im Ausland waren für Thomas Kampa die wichtigsten Beweggründe für den Eintritt.

Mitglied in der INDEGA kann grundsätzlich jedes Unternehmen werden, das Produkte für den Gartenbau anbietet und einen Sitz in Deutschland hat. Das Spektrum der Mitglieder reicht von der Jungpflanze und Fertigware bis zu Töpfen, Subtraten und dem gesamten Gewächshausbau. Interessenten können sich an die Geschäftsstelle unter info(at)indega.de wenden. Ein Eintritt ist jederzeit möglich. (INDEGA) 

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