Ilse Aigner: Zu Besuch bei Marktgärtner in München

Ilse Aigner - Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - besuchte vergangenen Samstag, 23. Februar, die Mitgliederversammlung der Vereinigung Deutscher Marktgärtner (VDM), die im Betrieb von Wilhelm Böck in Neufarn bei München tagte.

Aus den Händen von Wilhelm Böck (Links) und Gerhard Kiemle erhielt die Bundeslandwirtschaftsministerin einen Gemüsestrauß und ein Buch über die 100jährige Geschichte der Großmarkthallen in München. Foto: ZVG.

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Ilse Aigner - Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – besuchte vergangenen Samstag, 23. Februar, die Mitgliederversammlung der Vereinigung Deutscher Marktgärtner (VDM), die im Betrieb von Wilhelm Böck in Neufarn bei München tagte.

Wilhelm Böck, der auch stellvertretender Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) ist, hieß die über hundertfünfzig Marktgärtner aus dem gesamten Bundesgebiet und Österreich herzlich in seinem Gemüsebaubetrieb willkommen. Der Hausherr begrüßte besonders Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnereiverbandes, Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europäischen Parlaments, Christa Stewens, Mitglied des Landtages, sowie weitere Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Gerhard Kiemle, Vorsitzender der VDM, bat Bundesministerin Aigner sich dafür einzusetzen, endlich einheitliche Wettbewerbsbedingungen für alle Gemüseerzeuger in Deutschland zu schaffen. Er forderte im Rahmen der GAP-Reform auch einen Zugang für Selbstvermarkter bei den Unterstützungen, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Gleichwertige Produktions- und Marktgegebenheiten sind gefragt, denen sich die deutschen Selbstvermarkter gerne stellen. „Wir sehen es als eine besondere Herausforderung, dem Verbraucher täglich frisches, knackiges Gemüse aus der Region zu fairen Preisen bieten zu können“, betonte Kiemle.

Aigner stellte heraus, dass immer mehr Jugendliche die „5 am Tag“-Kampagne umsetzen. Diese erfreuliche Entwicklung ist ein Ergebnis einer jüngeren durchgeführten Verbraucherbe-fragung und ein gutes Signal für alle. Auf Nachfrage betonte sie, dass es bei dem ermäßigten Umsatzsteuersatz für Gemüse bei der derzeitigen Höhe von 7% bleiben wird. Weiterhin zeigte die Bundesministerin Verständnis für die schwierige Pflanzenschutzmittelzulassungssituation im Gemüsebau. Die sehr vielen Klein- und Kleinstkulturen stellen eine Herausforderung zur Schließung der zahlreichen Indikationslücken dar. Ein fachlich erforderliches Resistenzmanagement könne aufgrund fehlender Wirkstoffwechselmöglichkeit in vielen Fällen nicht umgesetzt werden. Eine kurzfristige Lösung gibt es nicht, jedoch sieht Aigner auf europäischer Ebene eine langfristige Lösung in der zonalen Zulassung, wodurch sich wirtschaftlich interessante Anwendungsgebiete ergeben würden. (ZVG/BfG)

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