IGA Berlin: Hohe Auszeichnungen für die 14. Hallenschau

Ernst Stöckmann Baumschulen aus Bad Zwischenahn wurde auf der 14. Hallenschau der IGA Berlin mit der Großen Goldmedaille ausgezeichnet.

Blick auf ein beeindruckendes Sortiment der "Wilden" von Klaus Stöckmann.

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Botanische Kostbarkeiten aus der ganzen Welt erwarten die Besucher in der neuen Hallenschau. Zu verdanken ist es der Initiative des Verbandes Botanischer Gärten, der sich anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums etwas Besonderes einfallen ließ: elf Mitglieder haben sich auf die Reise zur IGA Berlin 2017 begeben. Sie präsentieren aktuell in der Blumenhalle besondere Schätze aus ihren Pflanzensammlungen. Eingebettet unter dem Jubiläumsmotto „Botanische Gärten - gemeinsam für die Vielfalt“ wird eine reiche Auswahl von exotischen Gehölzen bis zu wasserspeichernden Kakteen gezeigt, die selten auf einer Gartenschau zu sehen sind.

Auf 15 Beeten nach unterschiedlichen Klimazonen sind die außergewöhnlichen Pflanzen aus aller Welt arrangiert: Von den Bewohnern der Sümpfe Floridas über die Trockenwälder Madagaskars bis hin zu skurrilen Gewächsen aus der Wüste Namibias und vom Ende der Welt aus Neukaledonien. Rhododendron aus Borneo gehören ebenso dazu wie eine Auswahl tropischer Nutzpflanzen. Tafeln mit kurzen Texten erläutern das umfangreiche Aufgabenspektrum der Botanischen Gärten und verdeutlichen den Wert und die Bedeutung der pflanzlichen Vielfalt.

Viele der gezeigten Schönheiten zeigen auch Produktionsbetriebe aus verschiedenen Teilen Deutschlands, unter ihnen die Ernst Stöckmann Baumschulen aus Bad Zwischenahn. Vielfalt und Besonderheit vor allem in Rhododendron, Azaleen und Kalmien, mit einem Gesamtsortiment von knapp 500 Sorten für jeden Standort und Geschmack sind das Markenzeichen ihrer Produktion. Von kleinen Pflanzen für Endverkaufsbetriebe bis zu Solitären, die im GaLaBau Verwendung finden, ist bei Stöckmann alles zu entdecken. Gesund und sortenecht aus eigener Vermehrung.

Betriebsinhaber Klaus Stöckmann brachte nun die „Wilden“ mit nach Berlin, außergewöhnliche Rhododendren, die mit ihrem Laub für Aufmerksamkeit sorgen. Nicht nur glatt und grün, auch bräunlich und wie der Wollziest mit feinen wolligen Fasern überzogen. Dafür tragen sie den klangvollen Namen „Rhododendron Silvervelours“. Oder mit lanzettlichen Blättern, von denen viele wie ein Kragen unter der Blüte liegen: wie bei Rhododendron ponticum „Filigran“. Sehr ausgefallen wirkte auch die Sorte Rhododendron roxieanum „Blewburry“, deren Blätter sich durch bräunliche Beläge auszeichnete, die wie Samt über dem Grün schimmerten. Die Jury war beeindruckt und vergab die Große Goldmedaille der Deutschen Bundesgartenschau- Gesellschaft (DBG) „für diese Rhododendron-Präsentation mit Laubschönheiten in einmaliger Qualität und nicht gekannter Vielfalt“. Für einzelne Aufgaben erhielt die Baumschule außerdem 21 Gold- und 2 Silbermedaillen.

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