IGA Berlin: Bienenwerkstatt auf dem Friedhof

Im Rahmen des IGA-Campus bieten Friedhofsgärtner Programme für Kinder und Jugendliche an.

In diesem Kurs lernen die Kinder und Jugendlichen intensiv den Ort als Lebensraum für Bienen kennen - im praktischen Teil bauen die Schüler Wildbienenhotels unter Anleitung selbst. Bild: BdF.

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Kinderlachen auf dem Friedhof?! Dafür sorgt der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) aktuell auf der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017 in Berlin. Seit Beginn der IGA im April nahmen bereits rund 450 Kinder und Jugendliche an den drei, vom BdF entwickelten, Unterrichtsmodulen teil. Am beliebtesten ist der Kurs "Geocachen: Auf den Spuren der Friedhofsgärtner", dicht gefolgt von "Bienenwerkstatt auf dem Friedhof" und "Insektenfriedhof".

„Unser Ziel ist es, dass die Kinder den Friedhof als vielseitigen Ort kennenlernen und positive Erlebnisse damit verknüpfen. Er ist nicht nur Ort der Trauer, sondern Lebensraum für Tiere und Pflanzen und erfüllt so ganz wichtige ökologische Funktionen in den Städten und Ballungsgebieten“, erklärt Birgit Ehlers-Ascherfeld, Vorsitzende des BdF. „Auch möchten wir Beteiligung im IGA-Campus erreichen, dass bereits die Jüngsten wissen, wie kreativ, naturverbunden und menschennah der Beruf des Friedhofsgärtners sein kann“, so Ehlers-Ascherfeld.

Im IGA-Ausstellungsteil „Grabgestaltung und Denkmal“ beschäftigen sich die fünf bis 15-Jährigen auf praktische Weise mit den Themen Ökologie und Tierwelt auf dem Friedhof. Dabei setzen sie sich mit der Bedeutung von Trauern, Sterben und Erinnerung auseinander und lernen intensiv den Beruf des Friedhofsgärtners kennen.

Das Feedback bisher: Begeisterung bei Kindern und Lehrern.

Noch bis Mitte September veranstaltet der BdF seine 90-minütigen Programme. Von den insgesamt 32 angebotenen Terminen sind fast alle ausgebucht.

Die Programme sind über den IGA-Campus unter www.iga-berlin-2017.de abruf- und buchbar. (Quelle: (ZVG/BdF)

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