IG BAU: Fordert mehr Geld für Floristen

Die bundesweit gut 49.000 Floristinnen machen einen kreativen Handwerksjob, doch dieser ist unterbezahlt, meint die Floristen-Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

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Die bundesweit gut 49.000 Floristinnen machen einen kreativen Handwerksjob, doch dieser ist unterbezahlt, meint die Floristen-Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

In der derzeitigen Tarifrunde für die Kolleginnen in den westlichen Bundesländern, die am 8. April fortgesetzt werde, fordere die IG BAU 6,5% mehr Geld. Als "ziemlich düster" beschreibt die Gewerkschaft die Tarifsituation der Floristinnen im Osten der Republik. Hier fordere die IG BAU einen Stundenlohn von 8,50 Euro als untere Lohngrenze. In diesem Zusammenhang kritisierte die IG BAU auf ihrer Internets-Seite eine jahrelange Tarifblockade der Arbeitgeber. Diese hätten sich seit neun Jahren gegen jede Lohnanhebung gesperrt. Darüber hinaus solle nach Ansicht der IG BAU die Wochenarbeitszeit von derzeit 41 auf künftig 39 Stunden reduziert werden. (igbau/red)

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