Hessische Erdbeeren: Saisonstart

Das Selbstpflücken ist als Form der Direktvermarktung unter strenger Beachtung der erforderlichen Abstandsregelung weiterhin möglich.

Hessische Erdbeeren. Bild: HMUKLV.

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"Die Corona-Krise hat uns die große Bedeutung der leistungsstarken Produktion im Land vor Augen geführt. Dies gilt auch für unsere Lebensmittelerzeugung: Die hier tätigen Menschen verdienen den gesellschaftlichen Respekt und große Anerkennung. Mit dem bewussten Kauf regionaler Produkte und der Bereitschaft, ihre hohe Qualität preislich zu honorieren, leisten wir als Verbraucherinnen und Verbraucher einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt unserer landwirtschaftlichen Betriebe. Ich appelliere daher an alle Verbraucherinnen und Verbraucher, bewusst nach hessischen Erdbeeren zu greifen und die regionalen Betriebe zu unterstützen. Zugleich bitte ich um Verständnis für eventuell erhöhte Preise“, erklärte Landwirtschaftsministerin Hinz und forderte insbesondere den Handel auf, die in Folge der Corona-Pandemie höheren Kosten der Produzenten durch höhere Ankaufpreise zu vergüten.

„Für alle, die wie ich sehr gerne hessische Erdbeeren essen, ist es sehr bedauerlich, dass in Hessen in diesem Jahr aufgrund der fehlenden Arbeitskräfte vermutlich nicht alle Erdbeeren geerntet werden können. Die Ernteverluste bedrohen die Existenz unserer Betriebe. Die für die deutsche Landwirtschaft unverzichtbaren Saisonarbeitskräfte aus Südost- und Osteuropa können zwar unter bestimmten hohen hygienischen Bedingungen einreisen, die bisher erfolgten Einreisen reichen allerdings nicht aus, um den Bedarf insgesamt zu decken. Ich bin daher dankbar für die vielen Helferinnen und Helfer in Hessen, die sich zusätzlich für die Erntearbeit gemeldet haben. Weitere Saisonarbeitskräfte sollen folgen, allerdings muss gleichzeitig der Gesundheitsschutz eingehalten werden“, machte Ministerin Hinz deutlich.

Das Selbstpflücken ist als Form der Direktvermarktung unter strenger Beachtung der erforderlichen Abstandsregelung weiterhin möglich“, ergänzte Hinz und ruft dazu auf, dieses Angebot intensiv zu nutzen. Von der Direktvermarktung profitieren nämlich die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Betriebe gleichermaßen. Selbstverständlich müssen auch hier die Maßnahmen zur Begrenzung des Infektionsrisikos streng beachtet werden. Den Vorgaben der Landwirte ist Folge zu leisten.(HMUKLV)

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