Hermann Meyer KG: Feiert 200 Jahre

Im Jahr 2019 wird die familiengeführte Hermann Meyer KG 200 Jahre und blickt damit auf eine traditionsreiche und erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Für das Jubiläumsjahr kündigt der Fachhändler für die Grüne Branche viele Aktionen und Festaktivitäten an.

Außenaufnahme, Zentrale in Rellingen. Bild: Hermann Meyer KG.

Anzeige

Der 27-jährige Landwirt Claus Meyer wagte im Jahr 1819 den großen Schritt und gründete ein eigenes Unternehmen. Die Hökerei Meyer vertrieb anfangs Gemischtwaren von Bratpfannen und Töpfen bis hin zu Seifen und Nägel. Mit der Zeit fassten in der Umgebung immer mehr Baumschulen Fuß, so dass sich auch das Sortiment der Hökerei immer mehr auf deren Bedürfnisse nach Spezialwerkzeugen und Maschinen ausrichtete.

Heute bedient die Hermann Meyer KG mit über 6.000 Artikeln nicht nur Baumschulen, sondern auch öffentliche Betriebe sowie den Garten- und Landschaftsbau, Produktionsbetriebe der Grünen Branche und namhafte Forschungsinstitute. Das mittlerweile in siebter Generation geführte Familienunternehmen ist deutschlandweit an sechs Standorten und international in drei weiteren europäischen Ländern vertreten. „Wir wissen wie abhängig die Grüne Branche von den Launen der Natur und Zeitdruck der Auftraggeber ist. Daher ist es für uns besonders wichtig, die Ware direkt am Lager zu haben und unsere Kunden unbürokratisch zu bedienen“, so Christian A. Meyer, einer der Komplementäre. Dabei betont er auch, dass Meyer nicht nur für den Handel steht, sondern auch als Berater von den Kunden herangezogen wird. Die Mitarbeiter/innen im Außendienst und Verkauf sind alle in der Grünen Branche qualifiziert und kennen die Probleme und Herausforderungen der Kunden. „Nur so können wir eine ehrliche und fachmännische Beratung gewährleisten“, fasst Marvin 0. Meyer, der jüngst berufene Komplementär, zusammen.

Stolz blickt das Unternehmen auf eine lange Firmengeschichte zurück und nimmt sie für Aktionen und Festaktivitäten zum Anlass, die über das gesamte Jahr verteilt werden. So ist für jeden Monat des Jahres eine Sonderaktion geplant, mit welcher die Kunden beispielsweise ab einem bestimmten Einkaufswert hochwertige Artikel kostenlos als Zugabe bekommen. Weiter werden unterschiedliche Aktionen gemeinsam mit Herstellern auf Messen und Veranstaltungen platziert. Die Höhepunkte der Feierlichkeit bilden wohl aber zum einen die Implementierung eines neuen und moderneren Webshops, der leichter zu bedienen sein wird und im Sommer sein Go-Live hat. Zum anderen ein großes Kundenevent im August, wo um die 700 bis 1.000 Gäste erwartet werden. Claus J. Meyer, der sich in diesem Jahr nach 42 Jahren als geschäftsführender Gesellschafter zurückgezogen hat, fasst zusammen: „200 Jahre! Da kann ich mich nur stellvertretend herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch Lieferanten, mit denen wir teils bereits jahrzehntelang gute Partnerschaften pflegen, und insbesondere unseren Kunden bedanken. Wir werden weiter mit den Anforderungen und Bedürfnissen der Grünen Branche wachsen, damit wir unseren Kunden in gewohnter Professionalität die für sie beste Lösung anbieten können. Denn klar ist, um sich in der heutigen Zeit gegen Großkonzerne und Handelsriesen durchsetzen zu können, bedarf es eines engagierten Teams und einer fundierten Fachberatung, auf die sich Kunden verlassen können. Denn Qualität ist kein Zufall.“

Background Informationen

Heute leitet inzwischen die siebte Generation das Familienunternehmen der Hermann Meyer KG. Von Beginn an standen Werkzeuge im Mittelpunkt, die den Arbeitsalltag vieler Unternehmen der Grünen Branche erleichtern. Mit über 6.000 Produkten ist das Sortiment breit aufgestellt, um Kunden aus der Grünen Branche und vor allem Baumschulen sowie Garten- und Landschaftsbauer zu bedienen. Das Handelsunternehmen steht für 95 prozentige Warenverfügbarkeit sowie eine persönliche Fachberatung und Vielfalt. Die Hermann Meyer KG unterhält Tochtergesellschaften im europäischen Ausland in Bulgarien, England und Schottland. Angefangen hat die 200 jährige Unternehmensgeschichte aber als „Hökerei“ in Rellingen (Schleswig-Holstein).

Von Töpfen und Pfannen zu Gartenbauprodukten

Die Hermann Meyer KG wurde 1819 in Rellingen vom Landwirt Clous Meyer als Kolonialwarenhökerei gegründet. Seinerzeit erstreckte sich das Sortiment von Töpfe und Pfannen bis hin zu Nägel und Seifen. Doch landwirtschaftliche Betriebe und mit ihnen die Baumschulen, sprossen wir Pilze aus dem Boden. Dies nahm Meyer zum Anlass und schnitt das Sortiment auf deren Bedürfnisse zu. Nach dem ersten Weltkrieg forderten Baumschuler immer häufiger Spezialwerkzeuge, da sich industriell hergestellte Spaten beispielsweise als unzureichend erwiesen. Aus diesem Grund engagierte sich das Unternehmen zunehmend in der (Weiter-) Entwicklung von Werkzeugen und konnte so den Ruf als Experte Für die Grüne Branche ausbauen. Dies zum Vorbild werden heute noch alle Produkte vor ihrer Aufnahme in das Sortiment ausgiebig getestet und überprüft.

Hauseigene Etikettenproduktion nicht nur für die Grüne Branche

Genauso ausgiebig werden sämtliche Etiketten in Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt. Seit 1955 stellt das Familienunternehmen in der eigenen Produktion eine Vielzahl von unterschiedlichsten Etiketten her. Das Sortiment reicht von Schlaufen-, Streifen-, Hänge- und Klebeetiketten in un- und bedruckter Form bis hin zu Gravierschildern und Baumnummern. Auch in der Etikettenproduktion bewährt sich die Kombination aus Alt und Neu. So werden neben den modernen Produktionsmaschinen die Lizenzetiketten für die geschützten Rosensorten bspw. auf den „Oldtimern“ produziert. Der Kupferdraht, den die „alten Ladys“ durch die gestanzten Messingösen flechten, reicht pro Jahr einmal bis zum Nordkap und zurück, das sind immerhin 4.500 km. So ist Meyer über die Jahre mit über 200 Mio. Etiketten pro Jahr zu einem der größten Etikettenproduzenten geworden. Und das nicht nur für die Grüne Branche. Immer mehr Unternehmen der Stahl-, Automobil- und Betonindustrie vertrauen für die Auszeichnung ihrer Bauteile auf die Beständigkeit und Qualität der Meyer-Etiketten. Eine Erfolgsgeschichte, die das Produktionsteam besonders stolz macht.

Der GABOT-Newsletter

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.