Halbjahresbilanz der Vereinigten Hagel

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Mit 21.600 regulierten Hagelschadenfällen bis zum 31. Juli 2003 hat die Vereinigte Hagel bereits jetzt knapp das Gesamtjahresniveau des Vorjahres von 23.000 Schadenregulierungen erreicht. „Wir haben es uns nicht so extrem vorstellen können, wie es tatsächlich gekommen ist!“, so das erste Resümee durch den Vorstandsvorsitzenden der Vereinigten Hagel, Dr. Rainer Langner. „Die Wetterkapriolen des ersten Halbjahres beinhalten alle Extreme: Frost, Auswinterung, Dürre und Hagel - schlichtweg ein totales Katastrophenjahr!“. Damit droht das laufende Jahr abermals – zum zweiten Mal in Folge – zu einem Überschadenjahr für die Hagelversicherung zu werden. Über die Schadenhöhen liegen derzeit noch keine endgültigen Angaben vor. Allerdings haben sich in diesem Jahr die Hagelschauer deutlich früher eingestellt, so dass bei der Mehrzahl der bisherigen Schadenfälle die Bestände durch den Hagel nicht so gravierend geschädigt wurden wie zur Abreife- und Erntezeit. Die Vereinigte Hagel geht derzeit von einer Gesamtschadenhöhe im ersten Halbjahr von knapp 50 Mio. EUR aus.

 

Vom 7. Mai bis zum 30. Juni gab es über sieben Wochen jeden Tag ein Gewitter mit Hagelschlag irgendwo in Deutschland. Diese extrem lang anhaltende Hitzeperiode, die zu dramatischen Trockenschäden an den bereits durch Auswinterung und Frost vor geschädigten

landwirtschaftlichen Kulturen geführt hatte, wurde von einer Wechselwetterperiode abgelöst, die wiederum von zahlreichen Unwettern mit Hagelschlag begleitet waren, vornehmlich im Rheinland sowie im Süden und Osten Deutschlands. (verhag)

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