HAK: Strebt weitere Zertifizierung an

Nach dem Abschluss der On the Way to PlanetProof-Zertifizierung aller Sommer- und Wintergemüse aus niederländischem Boden im Jahr möchte HAK sich nun 2022 der B-Corp-Zertifizierung unterziehen.

HAK CEO Timo Hoogeboom. Bild: HAK.

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Der Gemüsehersteller HAK will im Einklang mit seiner zuvor formulierten Nachhaltigkeitsmission im Laufe des Jahres 2022 als offiziell zertifizierte B Corporation, kurz B Corp, fortbestehen. Das unabhängige B Corp-Gütesiegel ist eine Initiative der amerikanischen Non-Profit-Organisation B Lab, die 2006 gegründet wurde und als Nachweis dafür gilt, dass ein Unternehmen soziale und nachhaltige Auswirkungen erzielt, ohne dabei auf Gewinn zu verzichten. Im Vorfeld der offiziellen Zertifizierung hat das Unternehmen nun seine Satzung geändert.

B-Unternehmen sind weltweit immer noch eine kleine Gruppe: Bis heute sind nur 4.459 Unternehmen in 76 Ländern und 153 Branchen zertifiziert worden. Bekannte B-Corps sind der Speiseeishersteller Ben & Jerry's, der Outdoor-Bekleidungshersteller Patagonia und der (pflanzliche) Milchproduzent Danone. Unter dem Motto "Unternehmen als Kraft für den guten Zweck" arbeiten B Corps zusammen, um eine bessere Welt für ihre Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten, die Gesellschaft als Ganzes und nicht zuletzt die Umwelt zu schaffen.

Die HAK möchte sich den mehr als 175 niederländischen Unternehmen mit B Corp-Zertifizierung anschließen, da dies laut Timo Hoogeboom, CEO der HAK, ein logischer nächster Schritt in der Entwicklung ist, die das Unternehmen bereits begonnen hat. Hoogeboom: "Die B Corp-Philosophie steht im Einklang mit unserem Auftrag und unserer Nachhaltigkeitsstrategie namens HAK's Green Kitchen: Wir wollen den Menschen helfen, sich mehr pflanzlich zu ernähren, mit mehr Gemüse und Hülsenfrüchten und einer lokaleren und nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft mit Ausgleich für die nachhaltigen Bemühungen der Erzeuger. Gleichzeitig sind wir gefordert, immer wieder neue Schritte zur weiteren CO2-Reduzierung zu unternehmen und den Anbau noch umweltfreundlicher zu gestalten."

Änderung von Satzungen

Die HAK durchläuft derzeit ein Verfahren zur Folgenabschätzung (BIA). Dabei handelt es sich um eine Bewertung der Auswirkungen der Aktivitäten und des Geschäftsmodells der HAK auf die Mitarbeiter, die Gemeinschaft, die Umwelt und die Kunden. Hoogeboom: "Es ist ein sehr interessanter und informativer Weg, der uns intern auf unsere Ambitionen und die Auswirkungen, die wir erreichen wollen, fokussiert.

Ein wichtiger Schritt, den die HAK nun unternommen hat, ist die Änderung ihrer Satzung. Darin heißt es nun offiziell, dass das Unternehmen bestrebt ist, "durch seinen Geschäftsbetrieb und seine Aktivitäten eine signifikante positive Auswirkung auf die Gesellschaft und die Umwelt im Allgemeinen zu haben" und dass das Managementteam "bei seinen Entscheidungen auch die sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen oder sonstigen Auswirkungen auf die Interessengruppen und die Umwelt berücksichtigt".

Hoogeboom: "Die offizielle Änderung unserer Satzung ist ein klares Signal an alle unsere Interessengruppen, wofür wir als Unternehmen jetzt und in Zukunft stehen. Wir durchlaufen derzeit das B-Corp-Bewertungsverfahren und hoffen, die endgültige Zertifizierung im Jahr 2022 zu erhalten. Doch damit ist es noch nicht getan. Die regelmäßigen Folgebewertungen durch B corp sind ein gutes Mittel, um uns auf dem Laufenden zu halten und unseren Ehrgeiz im Hinblick auf die Steigerung unserer positiven Auswirkungen zu steigern. Dieser Prozess ist natürlich nie abgeschlossen. (HAK)

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