"Grün in die Stadt": Beendet Deutschland-Tour

In den vergangenen Wochen haben die Roadshow "Grün in die Stadt" quer durch Deutschland geführt.

Grün in die Stadt in Bremen. Bild: Grün in die Stadt.

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Von Köln bis Leipzig, von Hamburg bis Nürnberg: Zehn Stationen haben die Roadshow "Grün in die Stadt" in den vergangenen Wochen quer durch Deutschland geführt. Bei jedem der Tourstopps ging es vor allem darum, den Bürgerinnen und Bürgern die große Bedeutung von Stadtgrün zu verdeutlichen.

Damit das gelang, entstanden an allen zehn Standorten Pop-up-Parks - für jeweils einen Tag extra angelegte grüne Flächen, kleine Stadtoasen.In diesen temporären Parks konnten Politikerinnen und Politiker, aber auch Bürgerinnen und Bürger einen Eindruck von den positiven Auswirkungen gestalteten Grüns im öffentlichen Raum bekommen - denn Stadtgrün ist mehr als ein „Wohlfühlthema“, sondern ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität jedes einzelnen. Dies betonte Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zum Auftakt in Berlin: „Natur in der Stadt verbessert die Luftqualität und das Klima, mildert Hitzewellen sowie Lärm. Natur in der Stadt sorgt insgesamt für eine höhere Lebensqualität. Der Bund stellt daher Städten und Gemeinden mit dem neuen Städtebauförderprogramm ‚Zukunft Stadtgrün‘ 50 Mio. Euro jährlich für quartiersbezogene Grünmaßnahmen zur Verfügung.“ Damit ist das Thema auch von großer kommunalpolitischer Bedeutung - denn zu jedem geförderten Euro vom Bund steuern die Länder und Kommunen den gleichen Betrag hinzu.

Damit erhöht sich die Fördersumme für Projekte zu Grün in der Stadt jährlich von 50 Mio. Euro auf maximal 150 Mio. Euro. „Wir hoffen, dass es in vielen Städten in den kommenden Jahren mehr Grün geben wird“, sagte Eiko Leitsch, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) und Vorsitzender des Ausschusses Stadtentwicklung im BGL. Bereits im vergangenen Jahr hatte der BGL eine Roadshow mit „Pop-up-Parks“ durchgeführt, die in verschiedenen deutschen Städten mehrere tausend Interessierte besuchten. „Wir erleben bei der Roadshow ein großes Interesse an unserer Arbeit und freuen uns, dass wir auch politischen Rückenwind erhalten. Der Nutzen von Stadtgrün kann gar nicht hoch genug eingestuft werden. Es ist schön zu sehen, dass dieser Gedanke eine breite Öffentlichkeit findet - auch und besonders vor dem Hintergrund von Wetterextremen, die durch Stadtgrün abgemildert werden können“, so der BGL-Vizepräsident.

Die Veranstaltungsreihe begann am 15. Juni in Leipzig und endete mit der zehnten Station am 29. August in Köln. Sie ist Teil der Initiative „Grün in die Stadt“, die der BGL zusammen mit seinen Landesverbänden ins Leben gerufen hat.Die Veranstaltungsreihe ist bereits als „Ausgezeichneter Beitrag der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ prämiert worden.

Tourdaten:

  • 15. Juni: Leipzig
  • 22. Juni: Erfurt
  • 27. Juni: Karlsruhe
  • 04. Juli: Nürnberg
  • 13. Juli: Schwerin
  • 18. Juli: Hamburg
  • 08. August: Hannover
  • 15. August: Magdeburg
  • 24. August: Ludwigshafen
  • 29. August: Köln „Grün in die Stadt“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. Die Initiative bündelt Informationen zu vielen positiven Aspekten städtischen Grüns und dient zugleich als Plattform für Dialog und Austausch mit allen Interessierten.

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