GreenTech 2019: Neue Kulturpflanzen im Rampenlicht

Die GreenTech trägt zum allgemeinen Gesundheitstrend bei und präsentiert die Optimierung neuer Kulturpflanzen wie Vanille, Kurkuma, Schwarzer Pfeffer und medizinisches Cannabis.

Medizinisches Cannabis. Bild: GreenTech.

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Auf der GreenTech sind die größten und fortschrittlichsten Erzeuger von Obst, Blumen, Gemüse und medizinischem Cannabis aus der ganzen Welt vertreten, um ihre Praktiken und ihr Wissen zu präsentieren.

Gesundheit

Der allgemeine Gesundheitstrend und die Nachfrage der Verbraucher nach neuen und exotischen Pflanzen schaffen Chancen, aber auch Herausforderungen für den Gartenbau. Eine Reihe von Wissenschaftlern fordert Maßnahmen in Bezug auf unser Ernährungssystem. Vitamine und Mineralien werden immer wichtiger. Diese veränderten Ansichten lassen in den kommenden Jahren vielversprechende Möglichkeiten für den Gartenbau entstehen. Die GreenTech widmet sich der Aufgabe, zu einer guten Ernährung und Wohlbefinden beizutragen. Mit mehreren Wissensveranstaltungen zu diesen Themen und Pavillons mit neuen Kulturpflanzen ist die GreenTech eine Plattform für Gartenbautechniken und Innovationen.

Vanille

Warum ist Vanille eine alternative Kulturpflanze? Filip Noort, Experte für Kulturpflanzen am Universitäts- und Forschungszentrum Wageningen, wird das Thema „Vanille im Gewächshaus, eine neue Chance?“ erörtern. Er wird einen Einblick in die Chancen und Herausforderungen des Anbaus von Vanille in Gewächshäusern geben, dabei aber auch die relevanten Erkenntnisse von Investoren vorstellen. Noort: „Vanille ist im Anbau eine spezielle Pflanze, denn Zucht, Blütenbildung, Entwicklung und Reifung sind sehr zeitaufwendig, aber für die Bestäubung bekommt man nicht viel Zeit.“ Noort wird erklären, wie dieser Prozess von statten geht.

Kurkuma und Schwarzer Pfeffer

Wie geht man mit diesen Pflanzen um, die eigentlich aus Afrika, Asien und Südamerika stammen? Acht Partner (Hudson River Biotechnology, Phytonext, Royal Euroma, Verstegen Spices and Sauces, der Bauernverband STOL, Glastuinbouw Bergerden, Van Hall Larenstein und die Gemeinde Lingewaard) haben vor kurzem gemeinsam ein neues Projekt gestartet: NEXTgarden Ingredient Farm. Dieses Projekt hat das Ziel, das Wissen über die Kulturpflanzen Kurkuma und Schwarzer Pfeffer zu verbessern. Jan Taks, Vorstandvorsitzender der Duurzame Energie Coöperatie Dommelstroom & Acquisiteur Agribusiness Lingewaard, wird über „NEXTgarden Ingredient Farm: Kurkuma, von Ostasien in den Osten der Niederlande“ sprechen. Die Verfügbarkeit, Qualität und Unverfälschtheit von Gewürzen aus Afrika, Asien und Südamerika sind ein Thema im Gewürzbereich. Wie können wir diese in den Niederlanden selbst anbauen? Taks: „Der heimische Anbau kann viele Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit, Logistik, Verfügbarkeit und Kosten bringen.“

Medizinisches Cannabis

Was ist mit den Vorschriften? Ein Trend in der Welt des Gartenbaus ist der Anbau von medizinischem Cannabis. Dabei tauchen jedoch sofort viele Fragen auf. Daher werden Wissenssitzungen rund um diese neue Kulturpflanze veranstaltet und auch einer der Ausstellerpavillons wird diesem Thema gewidmet sein. Juriën Koster, Vice President International Relations bei Ofinext, sagt: „Medizinisches Cannabis hat ein enormes Potenzial, aber wir stehen erst am Anfang des Verständnisses des medizinischen Wertes von Cannabis. Die Professionalisierung der (medizinischen) Cannabisindustrie hat gerade erst begonnen und die nächsten Jahre werden darüber entscheiden, wer sich behauptet und wer vom Markt verschwindet.“ Er wird am 12. und 13. Juni die Veranstaltungen moderieren, in denen der Markt für medizinisches Cannabis unter dem Thema „Marktdaten und Finanzübersicht der legalen Cannabisindustrie“ diskutiert wird. (GreenTech)

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