Gemüsebau: Hält am Verbundvorhaben fest

Der Gemüsebau braucht das Verbundvorhaben Lückenindikationen, um die aufwendige Arbeit zur Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln für kleine Kulturen im Gartenbau und in der Landwirtschaft zu tätigen. Das wurde auf der internen Delegiertentagung der Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) am 24. November 2023 in München erneut deutlich.

Durch den Wegfall von mehreren wichtigen Wirkstoffen in den kommenden Jahren ergeben sich immer mehr Lücken im Gemüsebau. Bild: GABOT.

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Ohne diese Arbeit würden weitaus weniger Mittel als bisher die Genehmigung bekommen oder überhaupt erst in die Prüfung kommen, da waren sich alle Mitglieder des Vorstandes einig. Die Teilnehmer wiesen auf die Wichtigkeit des Projekts zur Lückenindikation hin und sicherten ihre Unterstützung zu dem äußerst wichtigen Thema zu. Vorgestellt hatte sich zuvor Dr. Stefanie Fröhling als Nachfolgerin von Dr. Gabriele Leinhos, welche bisher für den Gemüsebau beim Verbundvorhaben zuständig gewesen und nun in den Ruhestand gegangen ist. Dr. Fröhling gab einen Einblick in die bisherigen Erfolge sowie in den Arbeitsplan ab 2025. Lücken insbesondere bei der Bekämpfung von Blattläusen, aber auch bei diversen Pilzen stehen im Fokus. Durch den Wegfall von mehreren wichtigen Wirkstoffen in den kommenden Jahren ergeben sich immer mehr Lücken im Gemüsebau. (ZVG/BfG)

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