Garten von Claude Monet: Inspiration für eine malerische Stadtbepflanzung

Das kleine Dorf Giverny in der Normandie beherbergt den weltberühmten Garten von Claude Monet. In diesem Garten spielen Blumenzwiebeln eine wichtige Rolle. Die üppigen Rabatten inspirieren zu abwechslungsreichen Bepflanzungen im öffentlichen Raum.

Der Garten von Claude Monet in Giverny. Bild: GABOT.

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Palette von Farben

Bei einem Besuch der niederländischen Blumenzwiebelfelder geriet der impressionistische Maler Claude Monet (1840 - 1926) in den Bann der Blumenzwiebeln. Zurück in Giverny pflanzte der Franzose sie in großer Zahl in seinem eigenen Garten an. Mit einer Palette von Farben wurde der Garten zu seinem „Freiluftatelier". Nach seinem Tod verfiel der Garten. Später wurde er mit Hilfe von Gemälden wiederhergestellt, und seit 1980 ist der Garten für die Öffentlichkeit zugänglich. Jedes Jahr blühen tausende Blumenzwiebeln.

Immer ein anderes Bild

Im Frühjahr fallen vor allem Tulpen besonders ins Auge. Im Sommer geben die Dahlien in vielen Formen und Farben den Ton an. Aber auch andere sommerblühende Zwiebelpflanzen wie Canna (Indisches Blumenrohr), Anemone (Windröschen) und Tigridia (Tigerblume) finden hier Platz. Sie werden oft mit Stauden kombiniert, zum Beispiel mit Salbei (Salvia) oder Eisenkraut (Verbena). Die Pflanzen wurden in größeren Gruppen mit verschiedenen Arten, Höhen und Formen eingesetzt. Das Ergebnis ist eine monatelange Blütenpracht mit ständig wechselnden Bildern.

In Verführung

Der Garten von Monet besteht aus verschiedenen Pflanzenrabatten. Jede Rabatte hat eine andere Farbpalette, z. B. auffälliges Rot und Rosa oder dezenteres Gelb und Weiß. Monet spielte mit den Farben und mochte es nicht „streng"; die Pflanzen durften frei wachsen. Durch die unterschiedlichen Blütenformen und -höhen entsteht eine üppige Bepflanzung, die ihren eigenen Lauf nimmt. Monet konnte von dem Ergebnis ganz hingerissen sein. Eine solche Bepflanzung ist extensiv pflegbar und in öffentlichen Grünanlagen einsetzbar. (ibulb)

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