GaLaBau: Wünscht sich Nachwuchs

Volkmar Vogel (CDU) besuchte Immergrün GmbH in Gera und erkundigte sich nach der Ausbildungssituation.

Fahrzeuge im Garten- und Landschaftsbau: Volkmar Vogel betrachtet den Fuhrpark des Unternehmens Immergrün GmbH. Bild: GalaBau.

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Die Firma Immergrün GmbH ist ein kleiner Meisterbetrieb, der selbst ausbildet. Doch fehlt es dem Geraer Unternehmen an Nachwuchs. Der Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel erkundigte sich im Rahmen der Initiative „GaLaBau in Politik & Praxis“ nach den Problemen der kleinen und mittelständischen Firmen in der grünen Branche. Um auf die Probleme des Garten- und Landschaftsbaus aufmerksam zu machen, haben die Landschaftsgärtner gemeinsam mit weiteren Verbänden der Branche Positionen zur Bundestagswahl erarbeitet. Mit mehr „Grün für Stadt und Land“ fordern die Fachbetriebe die Verbesserung der Grünen Infrastruktur in Städten und Gemeinden sowie die Stärkung der grünen Unternehmen.

In ländlichen Regionen fehlt es oftmals an der Infrastruktur, damit die Jugendlichen ohne Führerschein die Unternehmen im Außenbereich der Städte erreichen. Der Verkehrspolitiker Vogel sieht sich bestätigt: „Mopedführerschein ab 15 und das Begleitete Fahren mit 17 Jahren sind richtig und wichtig für junge Leute, die jeden Tag zur Schule oder Ausbildung kommen müssen. Ich halte es auch für angebracht, das begleitete Fahren schon ab 16 Jahre zu ermöglichen! Die Immergrün GmbH liegt allerdings mitten in der 100.000 Einwohner Stadt Gera und hat eine Bushaltestelle vor der Tür. Bernd Spannaus, Inhaber der Immergrün GmbH erklärt sich das so: „Der Fachkräftemangel betrifft alle Firmen, die im Handwerk arbeiten. Wir wollen den Jugendlichen gerne aufzeigen, wie viel Freude und Zufriedenheit es bringt, auf der Baustelle mit anzupacken, statt am Computer einzurosten. Daher engagieren wir uns auf Messen und in Schulen, um unseren kreativen Beruf bekannter zu machen und Auszubildende zu gewinnen.“

Im Mittelpunkt der Gespräche standen außerdem die Vermittlung von Arbeitskräften seitens der Agentur für Arbeit sowie die Diesel-Regelung für Nutzfahrzeuge in Städten und Gemeinden. Für Vogel ist klar: „Nicht der Diesel ist das Problem, sondern das Fehlverhalten einzelner Manager. Viele die täglich eine weite Strecke zur Arbeit fahren oder auch Handwerker sind auf Diesel angewiesen. Wir werden ihn noch viele Jahre brauchen!“

Anschließend ging es für den Politiker an die praktischen Arbeiten. Wegen des strömenden Regens konnten die aktuellen Baustellen nur besichtigt werden, so dass Volkmar Vogel bei der Pflege einer Innenraumbegrünung half. „Ich habe höchsten Respekt vor den Arbeiten im GaLaBau, die bei Wind und Wetter ausgeführt werden“, meint der Politiker. (Quelle: FGL)

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